Schopfheim Filmspaß mit warmen Decken

„Der Junge muss an die frische Luft“ – mit dem Film über die Kindheitserinnerungen von Hape Kerkeling ging am Samstag das diesjährige Open-Air-Kino im Stadtpark zu Ende.

Von Heiner Fabry

Schopfheim . Susanne Häußer-Uehlin von der Stadtverwaltung zog bei dieser Gelegenheit ein durchweg positives Fazit der diesjährigen Filmreihe. An den drei Abenden ließen sich nach ihren Angaben insgesamt knapp 600 Besucher das Filmvergnügen unter freiem Himmel nicht entgehen – obwohl die Temperaturen doch schon recht herbstlich waren.

„Sowohl vom Wetter als auch vom Programm her war es ein großer Erfolg“, so die Kulturbeauftragte der Stadt. Das Zusammenspiel der verschiedenen Partner habe hervorragend geklappt, und auf die Witterung hätten sich die Besucher mit warmer Kleidung bestens eingestellt.

Das Open-Air-Kino in der Markgrafenstadt sei in der Region längst eine Marke und genieße bei den Filmfreunden einen ausgezeichneten Ruf. Zu dem Erfolg habe ganz wesentlich das positive Zusammenspiel der beteiligten Organisationen beigetragen, so Susanne Häußer-Uehlin. Durch die finanzielle Unterstützung der VR-Bank in die Schaffung eines neuen Spielplatzes habe der Stadtpark eine deutliche Aufwertung erfahren und werde von vielen Menschen wieder gerne besucht.

Die Bewirtung durch das Restaurant Glöggler habe den Filmabenden ein weiteres Erfolgselement hinzugefügt.

Auch Michael Eisinger, der seit 2014 die Filme im Stadtpark vorführt, stimmte dieser Einschätzung vorbehaltlos zu. Der Stadtpark habe durch die Neugestaltung einen „völlig neuen Stellenwert bekommen“, meinte Eisinger.

Am Samstag strömten die Besucher denn auch schon früh auf dem Kinogelände zusammen, meistenteils schwer bepackt mit warmer Kleidung und dicken Decken. Die freundlichen Helfer der VR-Bank händigten den Besuchern zudem faltbare Kissen aus, damit es auch fürs Sitzfleisch nicht zu kühl wurde.

Beim Filmstart und vor dem Kino-Quiz gab Michael Eisinger noch bekannt, dass er auf die sonst üblich Pause verzichte, weil für den späteren Abend noch Regen angekündigt sei. Aber der ließ erfreulicherweise auf sich warten. Erst als der Abspann schon lief, fiel leichter Nieselregen.

Die Zuschauer konnten infolgedessen einen unbeschwerten Filmabend mit den Kindheitserinnerungen von Hape Kerkeling erleben. Die Reaktion des Publikums fiel, wie bei den beiden vorangegangenen Filmen – das Roadmovie „25 km/h“ am Donnerstag sowie die Musikkomödie „Yesterday am Freitag – durchweg begeistert aus.

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