Schopfheim Floraler Augenschmaus im Kreisel

Laura Forstner

Jahr für Jahr blühen die Beete, Blumenkübel und Kreisel der Stadt in allerlei bunten Farben und sind seit jeher ein floraler Hingucker.

Von Laura Forstner

Schopfheim - Auch in diesem Jahr hat sich die Stadtgärtnerei für die Sommerbepflanzung etwas Besonderes ausgedacht, wie die kreativen Köpfe der Stadtgärtnerei, Angela Meier und Karin Miehle-Bohne, berichten. Zwischen bunten Blumen aller Art finden sich Parkbänke, Velos und Gummistiefel wieder.

Ideen für die Gestaltung der Grünflächen finden sich viele, sei es „auf Reisen in andere Städte, auf der Insel Mainau oder manchmal auch in privaten Gärten“, berichten die beiden passionierten Gärtnerinnen. Das Dreierteam, das Lena Leisinger komplettiert, findet überall Inspirationen für die prachtvollen Beete.

Parklandschaften

Die alten Fahrräder, die nun die Kreisel schmücken, waren schon lange im Gespräch. „Zu Hause im Garten konnte ich die Idee platztechnisch nicht verwirklichen“, berichtet Miehle-Bohne lachend. Die großen Grünflächen der Stadt bieten dafür die entsprechenden Möglichkeiten – und die Ergebnisse haben bereits in kurzer Zeit ungewohnt viel positive Resonanz erzeugt.

„Die Kreisel sollen Parklandschaften darstellen“, so Meier. Blau-violette Blumen, die sich quer über das Beet schlängeln und die Grünfläche samt Parkbank eingrenzen, stellen das blühende Ebenbild eines Fluss dar, während auf der anderen Seite des Kreisels das alte Fahrrad auf einen kleinen, mit Rindenmulch bedeckten Fußweg platziert wurde, der durch den „Kreiselpark“ führt.

Ausrangierte Velos

Die zusätzlichen Dekorationsartikeln haben sich mit der Zeit angesammelt. Die Stadtgärtnerei hat Fahrräder, die am Bahnhof entsorgt wurden und eher auf den Schrottplatz gehörten als in den Straßenverkehr, ebenso gesammelt wie alte Bänke und ausrangierte Gummistiefel, die sich nun allesamt mit bis zu 50 unterschiedlichen Pflanzen im Sommerflor vereinen.

„Als zuverlässiger Garant für die Flächenbepflanzung der Beete haben sich Begonien erwiesen“, so Karin Miehle-Bohne. Denn trotz einiger Versuche mit unbekannteren Pflanzen müsse man sich darauf verlassen können, dass auch im heißesten Sommer etwas blüht.

Mit ihrem Bepflanunztungskonzept schlägt die Stadtgärtnerei übrigens zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Blumen und Blüten bieten nicht nur etwas fürs Auge, sondern auch für den Artenschutz. Achten die Gärtnerinnen doch darauf, dass bienen- und insektenfreundliche Pflanzen zum Einsatz kommen.

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