Schopfheim Fröhliches Spiel und bunte Vorführungen

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Schopfheim-Wiechs (os). „Wir sind sehr froh darüber, endlich wieder ein Schulfest feiern zu können.“ Das sagte die Wiechser Grundschulleiterin Kristina Reffgen, als sie auf dem heißen Asphalt des Wiechser Schulhofes die große Besucherschar willkommen hieß.

Die Schulleiterin vergaß nicht zu erwähnen, dass das Schulfest, das wegen Corona zwei Jahre lang nicht stattfand, ihr erstes Schulfest als Leiterin war. Nach der Begrüßung hieß es Bühne frei für die 80 Grundschulkinder in einem bunten Programm mit Vorführungen aller vier Klassen, Gedichten, Gesang und einem Stand-Up-Theaterstück. All das beeindruckte nicht nur den Familien-Anhang der Grundschulkinder, sondern auch Ortsvorsteher Ino Hodapp. Er sagte nach anerkennenden Worten für die kleinen und größeren Akteure des Schulfestes, dass die Stadt Schopfheim nach der 3,3-Millionen-Euro-Großinvestition in die neue Gemeindehalle nun weitere 700 000 Euro für die Sanierung der Räume der Grundschule aufgewendet habe.

Nur der Gehweg fehlt noch

Nun würde man sich in Wiechs nur noch Investitionen in den Gehwegbau rund um die Grundschule und die Gemeindehalle wünschen, um so allen Nutzern dieser Einrichtungen einen sicheren Weg hin und zurück zu gewährleisten.

Anerkennende Worte im Zusammenhang mit den Investitionen in die Halle und die Schule fand auch die Vorsitzende des Fördervereins, Anna Da Caprio. Ihr Verein werde auch weiterhin daran arbeiten, Mittel für die Ausstattung der Grundschule und für Projekte zu generieren. Im Zusammenhang mit den genannten Projekten wies sie auf den entstehenden „Lebensbaum“ hin.

Diesen gestaltet mit den Kindern die Künstlerin Gaby Roter, die am Schulfest bereits zugange war. Wurzelwerk und Stamm befinden sich im Kellergeschoss der Grundschule, die oberen Äste und die Krone werden von dort ins Erdgeschoss „wachsen“, war von der Künstlerin und der Schulleiterin bei einem anschließenden Rundgang durch die sanierten Schulräume zu erfahren.

Die Grundschulkinder steuern mit Entwürfen zu den tierischen Bewohnern des Baumes und seiner näheren Umgebung das Ihrige zum Kunstprojekt bei.

Damit werde man auch der Bezeichnung und der damit verbundenen Selbstverpflichtung als „Naturparkschule“ gerecht, fügte Kristina Reffgen an.

Vor dem Rundgang hatte die Schulleiterin die Viertklässler mit besten Wünschen auf ihren weiteren schulischen Lebensweg geschickt – mit einer Fallschirmspringer-Figur als Geschenk und Sinnbild dafür, dass der nun anstehende Wechsel auf eine weiterführende Schule zwar ein Sprung ins Ungewisse sei.

Die Eltern und die neuen Lehrkräfte würden aber, da war sich Kristina Reffgen sicher, wie ein Fallschirm „aufgehen“ und den Grundschulkindern eine sanfte Landung im neuen Lebensabschnitt ermöglichen.

Der Rest des Schulfests war fröhliches Spiel der Kinder auf dem Schulhof und in den Schulräumen mit sportlichem Gehalt unter dem Motto „Olympia“ nebst vielen kreativen Angeboten. Und gemütlichem Zusammensein der Erwachsenen, also der Eltern und Lehrer, bei guten Gesprächen und ebensolcher Verköstigung durch den Elternbeirat.

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