Schopfheim Geldsegen für schulische Projekte

Bildungspartener: Markus Renner, Ulla Möhwald, Bernhard Schlageter, Heike Schmarje und Norbert Asal (von links) bei der Übergabe der Spenden. Foto: Hans-Jürgen Hege Foto: Markgräfler Tagblatt

Schopfheim (hjh). Bei Frühlingswetter freuten sich dieser Tage gleich drei Schulen über einen sprichwörtlich „warmen Regen“: Die Friedrich-Ebert-Schule (FES), die Montfort-Realschule Zell (MORZ) und die Wiesentalschule Maulburg (WTSM) profitierten auch in diesem Jahr wieder von der Bildungspartnerschaft mit der VR-Bank.

Seit Jahren beschert das Kreditinstitut den Schulen einen nicht unerheblichen „Zustupf“ von fünf Euro pro Schüler in die Kassen, aus denen sie unterrichtsergänzende Projekte finanzieren können.

Ulla Möhlwald von der FES nahm 1650 Euro für ihr 330 Schüler in Empfang, Heike Schmarje, die Rektorin der WTSM, darf die Projektkasse mit 1945 Euro aufstocken, und MORZ-Chef Norbert Asal hatte als Verstärkung seinen Kollegen Markus Renner mitgebracht, um die 3790 Euro (für 758 Schüler) sicher nach Zell transportieren zu können.

Insgesamt wechselten in den Räumen der Bank 7385 Euro den Besitzer. Eine Menge Geld. Aber auf die Menge, so VR-Bank-Chef Bernhard Schlageter bei der Übergabe, „kommt es uns gar nicht so sehr an.“ Obwohl es sich alljährlich um ansehnliche Beträge handele, sei die Zusammenarbeit mit den Schulen „viel wichtiger“.

Mit Unterrichtseinheiten leiste sein Haus einen Beitrag zum Verständnis der Schüler für Geld und Geschäfte mit dem Geld. Das trage dazu bei, dass sich Jugendliche weniger verschulden. Und wenn es nachhaltig gelinge, jungen Menschen den vernünftigen Umgang mit Geld nahe oder näher zu bringen, „haben wir, die Bank und die Schulen, viel erreicht.“

Und nicht zuletzt gelinge es auf diesem Wege immer wieder, Schüler für Bankberufe zu interessieren. Unter anderem lade die VR-Bank, die derzeit sieben Auszubildende beschäftige, zu regelmäßigen Bankbesichtigungen ein.

„Ich denke auch, dass Sie mit dem finanziellen Grundstock auch in diesem Jahr wieder einiges anfangen können“, sagte Bernard Schlageter an die Adresse der Schulvertreter aus Zell, Schopfheim und Maulburg.

Als es um den Verwendungszweck ging, kristallisierte sich schnell heraus, dass die Bildungseinrichtungen einen Löwenanteil in die alljährliche Berufsorientierungsarbeit investieren werden. Sei es nun – wie bei der FES – für die Projektarbeit mit „Tempus fugit“, an der MORZ für den Berufsnavigator, fürs „soziale Lernen“ oder die erst jüngst installieret Infotafel zur Berufsausbildung, oder in Maulburg als Zustupf zum Projekt „Mut tut gut!“ sowie als Beitrag zum Sozialprojekt „Bewegungsunterricht“, wie Heike Schmarje betonte.

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