Schopfheim Genug Laptops in der Hinterhand

Heimarbeit – in der Stadtverwaltung derzeit noch nicht das große Thema. Foto: dpa/Jens Kalaene

Schopfheim - Zuhause arbeiten: Weil die Corona-Zahlen partout nicht sinken wollen, rückt das so genannte „Homeoffice“ immer mehr in den Mittelpunkt.

Experten und Politiker sprechen sich mit Nachdruck dafür aus, die Mitarbeiter in den eigenen vier Wänden online arbeiten zu lassen, um die Kontakte und die Ansteckungsgefahr in den Unternehmen zu minimieren.

Die dringende Empfehlung gilt nicht nur für die freie Wirtschaft, sondern auch für die öffentlichen Arbeitgeber, zum Beispiel die Kommunalverwaltungen.

In den Rathäusern der Markgrafenstadt sind die Schreibtische derzeit allerdings noch fast durchgehend gut besetzt.

„Wir haben keine echten Großraumbüros, in der Regel arbeiten ein bis zwei Personen im Raum“, erklärt Bürgermeister Dirk Harscher auf Anfrage. Heimarbeit sei aber durchaus ein Thema. Die Stadtverwaltung setze auf dieses Mittel, „wo’s möglich ist“, so Harscher. Man habe ausreichend Laptops in der Hinterhand. „Binnen 24 Stunden können wir umstellen“, so das Stadtoberhaupt.

Ein Problem allerdings lässt sich so schnell nicht lösen. Im Gegensatz zur freien Wirtschaft sei bei der öffentlichen Verwaltung die Digitalisierung noch längst nicht so weit fortgeschritten. Harscher: „Viele Akten sind noch auf Papier“. Das betreffe beispielsweise auch Bebauungspläne.

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