Schopfheim. An der Max-Metzger-Schule fanden kürzlich Projekttage zum Themenfeld „Experimentieren“ statt. Aus einer breiten Angebotspalette konnten die Kinder, orientiert an ihren individuellen Interessen, ihre Wünsche äußern.

Sie beschäftigten sich zwei Unterrichtsvormittage mit Feuereifer in gemischten Gruppen mit der jeweiligen Thematik. Da brachte beispielsweise die Gruppe „Strom“ Glühlämpchen zum Leuchten, baute Schaltkreise oder testete auch die Leitfähigkeit von Materialien.

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Fasziniert beobachteten die Erst- und Zweitklässler, wie man anhand einer optischen Täuschung einen Fisch in ein Aquarium befördern kann und wie das menschliche Auge funktioniert.

Dass Wasser eine große Anziehungskraft ausübt, war bei zwei Projektgruppen zu beobachten. Sie untersuchten Gegenstände auf ihre Schwimmfähigkeit,erzeugten manuell einen Sog und fanden heraus, wie man ein Papiertaschentuch unter Wasser tauchen kann, ohne dass es nass wird.

Wie man Luft spürbar, sichtbar oder auch hörbarmachen kann, damit beschäftigte sich eine weitere Gruppe. Zwei andere Projekte hatten die Themen „Atmung und Puls“ sowie „Körper und Gesundheit“ zum Inhalt.

Eine der Hauptattraktionen war in diesem Zusammenhang ein Krankenwagen, der an einem Tag auf dem Schulhof Station machte. Ein Besuch bei der Feuerwehr stand ebenso auf dem Programm wie die Erzeugung von Tönen mittels unterschiedlicher Träger und Vorgehensweisen.

Mit Licht und Farben waren zwei weitere Gruppen beschäftigt, die beispielsweise die Zusammensetzung schwarzer Farbe in Filzstiften analysierten oder mit „Zauberfolie“ Bilder veränderten und Sichtbares unsichtbar werden ließen.

Am dritten Tag bereitete jede Gruppe eine Präsentation des Erlernten vor und stellte dies der Elternschaft vor, die sehr zahlreich in die Schule strömte. Neben den interessanten Vorführungen bestand die Möglichkeit, sich an einem von Eltern bestückten Büffet zu bedienen. Der Erlös kam dem Förderverein der Schule zu Gute.