Schopfheim Große Hilfe bei besonderen Projekten

Markus Renner, Claudia Droste-Acocella, Bernhard Schlageter, Heike Schmarje und Norbert Asal sehen die Bildungspartnerschaften durch die Zuschüsse an die Schulen gestärkt. Foto: Hans-Jürgen Hege Foto: Markgräfler Tagblatt

Es lohnt sich für Schulen, potente Bildungspartner im Boot zu haben. Partner, die tief in die Tasche greifen, um Projekte an den Lehranstalten zu unterstützen, deren Absolventen früher oder später als Kunden oder Mitarbeiter an ihrer Zukunft basteln.

Schopfheim . In diesen Tagen investierte einmal mehr die VR-Bank viel Geld in Projekte ihrer Partner. Die Vertreter der Montfort-Realschule Zell (MORZ), der Friedrich-Ebert-Schule (FES) und der Maulburger Wiesentalschule durften sich über den stattlichen Zustupf von insgesamt 7445 Euro freuen, den ihnen Bankchef Bernhard Schlageter am Montag überreichte.

Fünf Euro pro Schüler lässt sich die Genossenschaftsbank das Vergnügen kosten, das von den Schulen schon deshalb sehr gerne in Anspruch genommen wird, weil es zuverlässig und damit verlässlich Geld in die Kasse bringt, aus der Unkosten bestritten werden, die im normalen Budget der Schulen gar nicht oder nur schwer unterzubringen sind.

Bankchef Bernhard Schlageter betonte, dass sich die Hilfen seines Hauses aber nicht „nur“ auf die fünf Euro pro Schülernase beschränkt. Er erinnerte daran, dass Schulklassen immer wieder gerne Gebrauch machen von der Möglichkeit, die Bank zu besichtigen oder das Bankgeschäft in Unterrichtseinheiten zu finanzwirtschaftlichen Themen kennenzulernen. Auch die Lehrer wüssten diese „ergänzenden Unterrichtsmaßnahmen“ sehr zu schätzen, sagte er und machte schließlich darauf aufmerksam, dass die VR-Bank „bei allen weiteren Problemen wie etwa bei der Organisation der Berufsnavigator-Veranstaltungen – die MORZ zieht das Projekt in zwei Wochen aktuell durch - den Schulen ebenfalls gerne zur Verfügung steht.

Norbert Asal und Markus Renner aus Zell stecken viel Geld, Zeit und Energie unter anderem in die Berufsorientierung ihrer Schützlinge und setzten dabei auf technische Hilfsmittel, die ohne Zustupf von außen kaum zu stemmen wären.

Heike Schmarje (Maulburg) und ihre Kollegin Claudia Droste-Acocella (FES) betonen, dass sie einen großen Batzen des Zustupfs in Präventionsprojekte wie beispielsweise „Mut tut gut“ stecken. „Damit“, so Heike Schmarje, „erreichen wir sehr viele Schüler, die von der großartigen Spende der VR-Bank partizipieren“. Und Claudio Droste-Acocella kündigte als Ergänzung die Organisation von Rollenspielen in Bewerbungsgesprächen an, mit denen sie an ihrer früheren Schule „sehr gute Erfahrungen“ gemacht habe.

Die MORZ zählte zum Stichtag aktuell 755 Schülerinnen und Schüler, die FES besuchen 310 Eleven, und die Wiesentalschule hat im Vergleich zum vergangenen Jahr um 35 auf 424 Jungen und Mädchen zugelegt, was laut Heike Schmarje darauf zurückzuführen ist, dass es in diesem Jahr wieder eine sehr starke zehnte Klasse in ihrem Haus gibt. Daraus ergeben sich Zahlungen über 3775 (MORZ), 2120 (WTSM) und 1550 (FES) Euro, die auf die Schulkonten überwiesen werden.

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