Schopfheim Grüne planen „Kei-Plaschtigg-Offensive“

Feilten am Wahlprogramm der Grünen (von links): Ehrenfried Barnet, Sebastian Prigge, Elke Rupprecht, Felix Straub und Marianne Merschhemke. Foto: zVg

Schopfheim - Mit einer „optimalen Mischung“ aus erfahrenen, jungen und neuen Kandidatinnen und Kandidaten, präsentieren sich nach eigenen Angaben die Grünen zur Gemeinderatswahl.

Gemeinsam sei ein den Grünen-Vorstellungen entsprechendes Wahlprogramm entworfen worfen, heißt es in einer Pressemitteilung des Ortsverbands. Orientieren wollen sich die Grünen an dem von allen Fraktionen im Juni 2017 verabschiedeten Leitbild für Schopfheim.

Neue Ideen und zukunftsorientierte Vorschläge seien dabei genauso eingeflossen wie die langjährigen Erfahrungen der bisherigen Stadträte. Dies mündete in ein Wahlprogramm mit konkreten Maßnahmen für die nächsten fünf Jahre.

Schwerpunkte für Schopfheim und für die Ortsteile wollen die Grünen auch entsprechend ihrer eigenen Interessen setzen: Als Ärztin und Mutter von vier Kindern sei Marianne Merschhemke besonders am Thema Gesundheitsversorgung und Kinderbetreuung (auch in den Schulferien) interessiert und Elke Rupprecht als stellvertretende Leiterin der Altenpflegeschule „Manoah“ in Lörrach am Thema Senioren.

Felix Straub mit einem betriebswirtschaftlichen Studium engagiere sich stärker für das Thema Finanzen und für Möglichkeiten, wie sich die junge Generation in die politische Arbeit mit einbringen kann.

Jürgen Fremd sei wie bisher stark engagiert an „einer an den Bürgern orientierten, nachhaltigen und visionären Stadtentwicklung“. Hier will sich auch die freie Landschaftsarchitektin Heidi Sutter-Schurr, die sich für ein Kreistagsmandat bewirbt, mit ihren Vorstellungen von Stadtentwicklung und Grün in der Stadt einbringen.

Sebastian Prigge hat spezielle Kenntnisse im Bereich Telekommunikation, Internet und Energieversorgung, und als dienstältester Stadtrat der Grünen bringe Ehrenfried Barnet all seine Erfahrungen und Kenntnisse aus langjähriger Gemeinderatsarbeit ein.

Karl Schäfer will als Vertreter der IG Velo, dass eine ausreichende Anzahl von sicheren Radwegen sowohl innerhalb der Stadt als auch hinaus zu den Teilgemeinden existiert, und Alison Ehrmann brachte ihre Anregungen zum Thema Kultur und VHS ein.

Michael Straub, der wieder für den Kreistag kandidiert, dokumentierte – neben Einwürfen aus seinen langjährigen Erfahrungen in Stadt und Kreis – die Diskussionsergebnisse. Auch von den weiteren anwesenden Grünen und Gemeinderatskandidaten kamen zusätzliche Ideen, die ausführlich diskutiert wurden.

Die „Fridays for Future“-Klimademonstrationen der Schüler wurden durchweg begrüßt; es wird erwartet, dass in absehbarer Zeit daraus konkrete Forderungen entstehen.

Als besondere Aktion wird eine „Kei-Plaschtigg-Offensive“ geplant. Das Programm soll nach Angaben der Grünen noch im Laufe dieses Monats der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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