Schopfheim Gutes Bild bleibt, hässliches kommt weg

Schopfheim - "Aris“ (Christian S.), Ivan Szabo und ein weiterer Sprayer haben am Samstag die Wände einer Rampe zur Fußgängerunterführung am Schopfheimer Bahnhof neu gestaltet. Szabo und Christian S. sprayten ihren Künstlernamen „Aris“ beziehungsweise „Milis“ an die Wand, Christian setzte neben seinen Künstlernamen zudem einen blauen, furchteinflößenden Löwen.

Für das Trio ist das Sprayen ein Hobby. Immer dann, wenn sie Lust haben, „malen“ sie ihre Kunstwerke auf senkrechte Bauteile.

„Wir haben die Genehmigung der Stadt, die Wände der Bahnhofsunterführung künstlerisch zu gestalten“, sagt Szabo, der Lehrer an einer Privatschule ist und gelegentlich Workshops für Jugendliche anbietet. Die Stadt bestellt und bezahlt die Spraydosen und lässt die Künstler entscheiden, welche Motive sie auf die Wände aufbringen. „Allerdings dürfen wir keine politischen oder sexistischen Sachen malen“, betont Szabo. „Wenn ein Bild gut ist, lassen wir es stehen. Wenn es hässlich ist, kommt es weg“, fügt er hinzu.

Der Streetworker findet es immer schade, wenn die Kunstwerke durch Beschriftungen (Liebesbezeugungen, frivole Kritzeleien oder ähnliches) verunstaltet werden. Verhindern lässt sich das allerdings nicht. Den öffentlichen Raum kann man nicht rund um die Uhr überwachen.

Es gibt also immer wieder Flächen, die so verunstaltet wurden, dass sie übermalt werden können.

Sie möchten alle Nachrichten aus Ihrer Gemeinde lesen?
Dann testen Sie unser ePaper – 3 Wochen völlig gratis und unverbindlich! Klicken Sie HIER.

  • Bewertung
    0

Newsticker

blank

Umfrage

Von der Leyen hält ihre Bewerbungsrede in Straßburg

Ursula von der Leyen wurde vom EU-Parlament zur neuen EU-Kommissionspräsidentin gewählt. Halten Sie das für eine gute Entscheidung?

Ergebnis anzeigen
loading