Schopfheim Kerzenhalter aus Sand als Andenken

Rund 30 Schüler des THG besuchten den Messestand von Laempe auf der GIFA. Foto: zVg/Laempe Mössner Sinto

Schopfheim - Die GIFA ist die weltgrößte Branchenmesse der Gießereitechnik. Sie zeigt alle vier Jahre in Düsseldorf die neuesten Entwicklungen und Trends rund um die Herstellung von Gussteilen aus Metall, die für viele Industrien – etwa Automobil und Maschinenbau – essenziell sind.

Mit dabei ist jedes Mal auch Laempe Mössner Sinto (LMS), Weltmarktführer für Kernmachereitechnologien aus Meitzendorf mit Standorten in Schopfheim und Mannheim.

Bei der diesjährigen Messe kamen nach Firmenangaben rund 3 500 Besucher an den mehrere hundert Quadratmeter großen Stand des Traditionsunternehmens, um Maschinen und Anlagen sowie die neuesten Digitalisierungslösungen zu begutachten.

Mit dabei: Rund 30 Schüler des THG. Sie besuchten am letzten Messetag den Laempe-Stand. Die Gymnasiasten und ihre Lehrer Tobias Roths und Elmar Weltin wollten live erleben, wie eine 6 000 Jahre alte Industrie sich für die Zukunft aufstellt und welche Perspektiven die Branche in Sachen Produktion, Beschäftigung und Transformation bietet.

Auf Einladung von Laempe – bereits in den Jahren zuvor hatte das Unternehmen THG-Schüler an der Messe empfangen – konnten sie an einem geführten Rahmenprogramm der GIFA teilnehmen. So lernten sie verschiedene Disziplinen der Materialwissenschaften und interessante Berufswege kennen.

Am Stand von Laempe ging es dann ins Detail in Sachen Industrie 4.0: „Besonders beeindruckt waren die Schüler im wahrsten Sinne des Wortes von unserem eigenentwickelten 3D-Drucker für Sandkerne und -formen. Die extra für die Messe damit erstellten Andenken in Form eines komplex geformten Kerzenhalters aus Sand konnten sie mit nach Hause nehmen“, berichtet Rudolf Wintgens, Geschäftsführer von Laempe Mössner Sinto.

Tobias Roths beschrieb seinen Schülern die starke Fokussierung auf die technologische Weiterentwicklung des Unternehmens: „Die Innovationskraft von lokalen Unternehmen in unserer Region ist beeindruckend. Laempe Mössner Sinto ist ein tolles Beispiel dafür.”

Rund 80 Mitarbeiter bei Laempe Mössner Sinto sind am Standort Schopfheim tätig, wo unter anderem die Abteilungen Forschung und Entwicklung sowie Konstruktion angesiedelt sind. Bei Laempe haben schon einige Absolventen des THG Praktika oder ihre berufliche Ausbildung absolviert und den Einstieg ins Berufsleben erlebt.

„Wir freuen uns, dass wir den Jugendlichen spannende Einblicke geben und Kunden wie Interessenten mit neuen Lösungen begeistern konnten. Ein rundum gelungener Messeauftritt“, so das Fazit von Geschäftsführer Rudolf Wintgens.

Insgesamt arbeiten rund 320 Mitarbeiter für Laempe Mössner Sinto. Abnehmer der Maschinen sind Gießereien für alle Metallwerkstoffe, vor allem Automobil-Gießereien, aber auch Pumpenhersteller und Waggonbauer.

Sie möchten alle Nachrichten aus Ihrer Gemeinde lesen?
Dann testen Sie unser ePaper – 3 Wochen völlig gratis und unverbindlich! Klicken Sie HIER.

  • Bewertung
    1

Newsticker

blank

Umfrage

100 Jahre Achtstundentag

Wie stehen Sie zur schwarzen Null und der Schuldenbremse im Bundeshaushalt. Sollte diese gelockert werden, wenn es um Investitionen in Bildung und Umweltschutz geht?

Ergebnis anzeigen
loading