Schopfheim Klangvolle Stimmen im Kirchenschiff

Begeisterten die Zuhörer in der Stadtkirche: die Schwarzmeer-Kosaken mit Peter Orloff (rechts). Foto: Hans-Jürgen Hege Foto: Markgräfler Tagblatt

Schopfheim (hjh). Klaus Engesser strahlte. Und zwar nicht nur, weil er am Ende des Konzerts der Schwarzmeer-Kosaken mit Bühnen-Ikone Peter Orloff vor zahlreichen Zuhörern in der evangelischen Stadtkirche singen durfte.

Ihn freute ebenso, dass beim Benefizkonzert eine stattliche Summe für seinen Verein Help-World zusammenkamen, der SOS-Kinderdörfer in Tunesien unterstützt.

Es wundert nicht, dass sich die Konzertgäste mehr als spendabel zeigten. Mit großartigen Stimmen hatten Orloffs Kosaken in den zwei Stunden erst die Herzen der Zuhörer und dann deren Geldbörsen geöffnet.

Tatsächlich herrschte Begeisterung pur, als die neun betagten Sänger es locker schafften, beim einen oder anderen Lied bei ihren Fans Gänsehaut zu erzeugen.

„Genießen Sie jede einzelne Sekunde dieses Konzerts, auf das wir uns alle so sehr gefreut haben“, heizte Peter Orloff schon mal vor, ehe Stücke wie „Kalinka“, Schuberts „Ave Maria“, Verdis „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“, die „Petersburger Schlittenfahrt“ sowie Orloffs Solo über die „Legende von den zwölf Räubern“ oder ein Instrumentalsolo von Slava Kripakov auf der Bass-Balalaika aus „Schwanensee“ das Publikum in ihren Bann schlugen.

Bis in den hintersten Winkel erfüllten klangvolle Bässe, Tenöre, Baritonstimmen und der schier unglaubliche „Sopran“ des grandiosen Igor Ishchak das Kirchenschiff, manchmal Solo, manchmal aber auch begleitet von der Bass-Balalaika, von Irina Kripakova mit dem Lauteninstrument „Domra“ und vom temperamentvollen Spiel des Ilya Kurtev mit dem „Bajan“, dem russischen Pendant zum Handörgeli.

„Ich bete an die Macht der Liebe“, „Stenka Rasin“ oder das „Wolgalied“ – die Ohrwürmer rissen auch in Schopfheim die Zuhörer von den Kirchenbänken. Die Kosaken vom Schwarzen Meer mit Peter Orloff in ihrer Mitte sorgten jedenfalls für das „wunderbare Konzerterlebnis“, das sich die Zuhörer so sehr gewünscht hatten.

Aufgeregte Zeiten erfordern seriöse und umfassende Informationen und deren Einordnung! Jetzt HIER anfordern.

  • Bewertung
    2

Umfrage

Coronavirus – Berlin

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie werden Stimmen laut, die sich für eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum aussprechen. Soll man dem Vorbild der Stadt Jena folgen? Dort muss der Mund-Nasen-Schutz ab nächster Woche in Verkaufsstellen, dem öffentlichen Nahverkehr und Gebäuden mit Publikumsverkehr getragen werden.

Ergebnis anzeigen
loading