Schopfheim Klimabewusstsein am Gymnasium

Schopfheim - Die Bewegung „Fridays for Future“ ist nun auch endgültig am Theodor-Heuss Gymnasium (THG) angekommen.

Allerdings gehen die Schüler nicht massenweise auf die Straße, sondern wollen zusammen mit den Lehrern den Schulalltag eine Woche lang klimafreundlicher gestalten (wir berichteten).

Der „zero-meat“ Tag am Dienstag erwies sich durchaus als Erfolg. Der Mensabetrieb wie auch Hausmeister Andreas Kaiser konnten keinen signifikanten Rückgang der Kundschaft vermelden. Zum Mittagsessen gab es am Dienstag Tortellini mit Käsefüllung oder Blumenkohlbrätling anstelle von Schweinesteak oder Schnitzel.

Die Schüler sind nach eigenen Angaben auch dazu bereit, einen fleischfreien Tag pro Woche zur Regelmäßigkeit werden zu lassen. Im eigenen Alltag wollen sie vor allem auf ihren Plastikverbrauch achten.

Am Montag stand der „zero-energy“ Tag an. Verbindungslehrerin Julia Lumbe empfindet auch dort die Resonanz als „sehr positiv“.

Die Schüler vermittelten nach ihren Worten den Eindruck, dass sie eine solche Aktion gerne öfter und auch länger durchführen wollen.

Der „zero-energy“ Tag stellte auch die Lehrer auf die Probe, denn viele haben elektronische Geräte längst in ihren Unterricht eingebunden. Die Schüler seien aber trotz fehlenden Lichts und fehlender Technik „aufmerksamer und aktiver“, so Julia Lumbe.

Sie selbst erwartet für den „zero-waste“- und den „zero-hate“-Tag die größte Herausforderung für die Schüler.

Generell kommt die „zero-week“ auch gut bei den Lehrern an, so wurde am Montag darauf verzichtet, die fehlende Technik mit mehr Kopien zu kompensieren, um dem „zero-waste“ Tag am Mittwoch nicht entgegenzuwirken.

Am heutigen Donnerstag steht „zero-traffic“ auf dem Stundenplan, ehe der „zero-hate“ Tag am Freitag die Aktionswoche beendet.

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