Schopfheim Leise und dynamische Improvisationen

Thomas Schindelin, Pfarrerin Ulrike Krumm, Eva Schindelin und Christoph Bogon nach Ende der musikalischen Abendandacht .                 Foto: Georg Diehl

Schopfheim (gd). In der evangelischen Stadtkirche wurde mit „Musik und Wort“ eine neue Reihe mit musikalischen Abendandachten gestartet, die jeweils samstags um 18 Uhr beginnt. Den Auftakt dazu bildete ein Abend unter der Überschrift „Heile du mich, Herr, so werde ich heil!“

Pfarrerin Ulrike Krumm hatte sich auf die Lesungen konzentriert, während das Musiker-Ehepaar Eva und Thomas Schindelin und Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon den musikalischen Teil übernahmen. Als etwas ganz Besonderes musizierten die drei Musiker Improvisationen, die eine selten zu hörende musikalische Darbietung darstellten. Denn eine musikalische Improvisation durch Einzelne oder im Ensemble lässt Tonmaterial und Klangfarben in der Ausführung selbst entstehen, die nicht oder wenig vorher schriftlich fixiert worden sind. Natürlich ist die Beherrschung der jeweiligen Instrumente und die Fähigkeit, damit kreativ umzugehen, ­Voraussetzung. Ob das Musiker-Ehepaar Eva und Thomas Schindelin Harfe, Cello, Violine, Handtrommel oder Klang-Schalen spielte, oder ob Christoph Bogon an der Schuke-Orgel improvisierte, hier waren Profi-Musiker am Werk, die das selten zu hörende Improvisieren beherrschten.

Ob nun Pfarrerin Ulrike Krumm zum Thema „Heile du mich, Herr. so werde ich heil!“ ein Gebet von Jörg Zink (1922 bis 2016), eine Stelle aus dem Prophetenbuch Jesaja (In der Mitte des Lebens), einen Text aus dem „Stundenbuch“ von Rainer Maria Rilke (1875 bis 1926), des Berner Pfarrers Kurt Marti (1921 bis 2017) oder ein Gebet von Giannina Wedde vorlas, immer passten die Improvisationen mit den verschiedenen Instrumenten, ob sie zur Verinnerlichung mit leisen Tönen oder zur dynamischen Steigerung des Gehörten führten.

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