Schopfheim Massive Teuerung beim Bauhof

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Auch die Kosten für den Fuhrpark steigen. Foto: Archiv

Schopfheim (chs). Die allgemeinen Preissteigerungen schlagen sich auch beim Bauhof massiv nieder. Darüber unterrichtete Arno Asal als kaufmännischer Leiter der Eigenbetriebe Abwasser und Bauhof und der Versorgungsbetriebe den zuständigen Betriebsausschuss. Dieser empfahl dem Gemeinderat, den Wirtschaftsplan 2023 zu beschließen.

Für 2023 rechnet Asal mit einer Verdreifachung der Strombezugskosten (auf 17 000 Euro), mit einer Verfünfachung der Gasbezugskosten (55 000 Euro) und einer Verdoppelung der Kosten für Hilfs- und Betriebsstoffe (17 000 Euro). Die Wasserbezugskosten steigen voraussichtlich auf 5000 Euro; der Ansatz für Brenn- und Treibstoffe steigt von 62 000 auf 100 000 Euro.

Höhere Kosten entstehen wohl auch bei der Unterhaltung von Grundstücken, Gebäuden, dem Fuhrpark, den Maschinen und Geräten.

Geringere Ausgaben bei anderen Posten wie beim Materialeinsatz in der Gärtnerei und der Elektrowerkstatt (jeweils 2000 Euro) können die Mehrausgaben nicht ausgleichen. Bürgermeister Dirk Harscher lobte die Verantwortlichen beim Bauhof. „Das ist ein sehr gut geführter Eigenbetrieb.“

Vier neue Mitarbeiter beim Bauhof

Auch das Thema Personal wurde kurz angesprochen. „Unsere Personalausstattung ist gut“, sagte Arno Asal. Vier neue Mitarbeiter habe die Verwaltung für den Bauhof eingestellt – „junge und qualifizierte Leute, die gut ins Team passen“, meinte Asal.

Dennoch stelle sich die Verwaltung die Frage, ob sie in den nächsten Jahren noch Mitarbeiter finde. Auf das Stellenangebot für die Gärtnerei habe man lediglich eine Bewerbung erhalten, sagte Asal. „Die Anzahl und die Qualität der Bewerber sinkt“, stellte der Verwaltungsmitarbeiter fest.

Nachträglich zugestimmt hat der Betriebsausschuss einer Eilentscheidung von Bürgermeister Dirk Harscher, der im Februar die Beschaffung einer neuen Vollfräse veranlasst hatte. Diese wird in Gersbach eingesetzt. Hätte Harscher den Ausschuss und den Gemeinderat mit einbezogen, hätte die Verwaltung das Fahrzeug zum Beginn der Wintersaison voraussichtlich nicht bekommen, so die Erklärung.

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