Schopfheim „Möhrencup“ bleibt in Fahrnau

Ralph Lacher
Eugen Lörracher aus Maulburg (links) und Kollege Markus Jäckh aus Fahrnau freuten sich über den guten Verlauf der gemeinsamen Jungtierschau mit „Möhrencup“. Foto: Ralph Lacher

„Nach dem schönen Erfolg, den wir mit der gemeinsam ausgerichteten Lokalschau im Oktober in Maulburg hatten, war es für uns eine Selbstverständlichkeit, diese Kooperation zwischen unseren Vereinen in Maulburg und Fahrnau zum Start in die Zeit nach den Corona-Einschränkungen fortzusetzen“, so Markus Jäckh, Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins C 49 Fahrnau als gemeinsamer Ausstellungsleiter mit Kollege Eugen Lörracher, Vorsitzender von C 126 Maulburg.

Von Ralph Lacher

Schopfheim-Fahrnau. Gemeinsam stellten die beiden Vereine auf dem Areal der Fahrnauer Kaninchenzüchtergemeinschaft am Silberbrünnle ihre Jungtiere aus. Und dazu wurde, einem schönen Brauch aus Zeiten von vor der Pandemie entsprechend, auch der Gewinner des so genannten „Möhrencups“ ermittelt.

Dabei hatte der Gastgeber von C 49 Fahrnau allen Grund zur Freude, denn der Pokal bleibt ein Jahr im Fahrnauer Kleintierzüchter-Heim stehen. Zuletzt hatte dieser Wettbewerb 2019 stattgefunden; damals hatte der Maulburger Verein gewonnen.

Dieses Mal wurden die Maulburger Dritter hinter dem Kaninchenzuchtverein C 220 Zell im Wiesental.

Für den „Möhrencup“ hatten die Züchter aus den drei genannten Vereinen je zehn Jungtiere ausgestellt, allesamt höchstens ein halbes Jahr alt. Preisrichter Fritz Freund aus Neuenburg bewertete die 30 Tiere und sprach den Jungkaninchen der Fahrnauer Gastgeber die höchsten Punktezahlen zu.

Neben der Wertung für den „Möhrencup“ ging es auch um eine Standortbestimmung für die ausstellendenden jeweils fünf Züchtern aus beiden Vereinen. Bewertet wurden die jungen Kaninchen nach Kriterien wie Ausbildung der typischen Rassemerkmale, Gesundheits- und Pflegezustand, Fellzeichnung und Körperhaltung.

Wie der Preisrichter sagte, hätten die Maulburger und Fahrnauer Züchtungen Potenzial dazu, bei den Schauen auf Kreis- und Landesebene vorne mit dabei zu sein. Zuerst einmal soll am zweiten Oktober-Wochenende in Maulburg eine gemeinsame Lokalschau ausgerichtet werden.

Wie es hieß, habe die Corona-Pandemie zu keinen einschneidenden Veränderungen in der Kaninchenzucht-Szene in Maulburg und Fahrnau geführt. Allerdings wurden die beim „Möhrencup 2019“ noch mitwirkenden Kaninchenzuchtvereine Hausen und Schönau aufgelöst. „Damit uns das nicht blüht, werden wir unsere Kooperation weiter führen“, betonten Markus Jäckh und Eugen Lörracher. Klar sei darüber hinaus aber auch, so Jäckh, dass man daran arbeiten müsse, neue, jüngere Züchter zu suchen.

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