Schopfheim Panzerknacker und Feuerspucker

Von Anja Bertsch

Manege frei, das Spiel beginnt! Mit einer bunten Zirkusvorstellung endete am Freitag für mehr als hundert Nachwuchsartisten eine erlebnisreiche und spannende Zirkuswoche.

Schopfheim-Langenau. Im Rahmen der von Kiwanis Wiesental, evangelischer Bezirksjugend und Familienzentrum organisierten verlässlichen Ferienbetreuung hatten 102 Kinder in Langenau eine Woche lang Zirkusluft geschnuppert und sich unter der Zeltkuppel des Familienzirkus’ Lamberti in den unterschiedlichsten Manegendisziplinen ausprobiert.

Dann war der große Moment gekommen, an dem die kleinen Zirkusleute ihren stolzen Eltern und Geschwistern bei einer Abschlussvorstellung zeigen konnten, was sie geprobt und gelernt hatten. Wie es sich in der Show-Welt gehört, waren die kleinen Künstler für ihren großen Auftritt geschminkt und kostümiert, hatten sich die jeweils passende Musik ausgewählt, und natürlich durften auch die sprechenden Namen für die einzelnen Nummern nicht fehlen.

Da schichteten sich die „Wild Gymnastics“ in der Bodenakrobatik zu Menschenpyramiden auf, die „Flying Unicorns“ ließen sich mit viel Schwung und Tempo vom Minitrampolin aus durch die Gegend katapultieren, die „Flying Girls“ präsentierten Elegantes am Vertikalseil und am Ring, und die „Rhythmischen Faultiere“ zeigten - so gar nicht träge - eine flotte Tanzchoreografie.

Stoppelbärtige Panzerknacker übten sich in einer gewagten Leiterakrobatik als Einbrecherkönige. Geschmeidiger Seiltanz, hüftschwingende Hula Hoop-Kunststückchen und Balanceakte auf wackligem Untergrund sorgten für Begeisterung, kleine Hexen und Magier verzauberten das Publikum, und bei der heißen Feuerspucker-Show blieb den Zuschauern beinahe die Spucke weg.

Für die Lacher zwischendurch sorgten eine ganze Schar kleiner Clowns, die ihr Publikum mit zum Teil beachtlicher Selbstsicherheit in Richtung Lachsalven dirigierten und schon auch mal die Papas tanzen ließen. Die Zuschauer begleiteten das Programm mit begeistertem Applaus und Jubel – prasselnder Lohn für die Mühe der kleinen Artisten.

Die Zirkuswoche fand in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt und hat sich in ihrer Funktion als verlässliche Ferienbetreuung für die Eltern und unterhaltsam-spannende Ferienaktivität aus Sicht der Kinder etabliert.

Kiwanis-Präsident Holger Jenisch dankte den zahlreichen Mitstreitern aus seinem eignen Klub, vom Familienzentrum und von der Zirkusfamilie Zinnecker. Ein besonderer Dank ging an die etwa zwei Dutzend jungen Betreuer von der evangelischen Bezirksjugend, die die ganze Woche über als direkte Bezugsperson für die Kinder da waren und mit ebenso viel Einsatz wie Spaß die Nummern mit ihnen einstudiert hatten.

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