Schopfheim Prinzessin Sofie hat große Pläne

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Schopfheim-Langenau (os). Heiß auf Fasnacht ist man ganz offenkundig auch in Langenau: Zum Narrenbaumstellen kamen am Samstag enorm viele Gäste ins Dorfzentrum. Lautstarke närrische Weisen, zünftige Sprüche und fröhliche Stimmung unter blauem Winterhimmel prägten die Szenerie. An Silke Schätzle war es, den Beginn der fünften Jahreszeit nebst Inthronisation der Fasnachtsprinzessin „Sofie us de Talstroß“ zu moderieren.

Zuvor verfolgte eine stattliche Zahl von närrischem Fußvolk den Auftakt-Umzug. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die aktuelle Prinzessin Sophie (Harscher) nebst ihren drei Vorgängerinnen (und Schwestern) Nadja Markstahler, Gloria Philipp und Isabell Eisele, sondern auch eine Abordnung der Narrenzunft Schopfheim mit Statthalter „Michi vom Eiemer See“, Kinder-Statthalter „Carlos vo de Chranz-Kurve“ und Oberzunftmeister Frank Pfeiffer an der Spitze. Die Guggemusik „D’Namelose“, die Fuchsgruppe, die Aruba-Band, die Wildi Wiiber-Clique und die neuen Langenauer Narren von den Holzhauern hatten sich ebenfalls eingefunden. Ganz am Ende des Umzugs fand sich die Langenauer Feuerwehr um Abteilungskommandant Mike Markstahler mit dem 17 Meter langen Narrenbaum – und Bürgermeister Dirk Harscher als Mit-Träger.

Am Rathaus angekommen, musizierten die beiden Schopfheimer Formationen abwechselnd, derweil die Wehrleute den Narrenbaum aus der Horizontalen in die Vertikale brachten. Eine runde halbe Stunde dauerte das, dann ragte der Baum in den sonnigen Winterhimmel.

Während dem Zeremoniell gab es weitere Einlagen fasnächtlicher Art. Sophie Harscher, Ehefrau des am 11.11. entmachteten Bürgermeister Dirk Harscher, nahm dem Langenauer Ortsvorsteher Walter Würger als neue Fasnachtsprinzessin den Rathausschlüssel ab, reimte einiges aufs Stadt- und vor allem auf das Langenauer Dorfgeschehen. Große Pläne habe sie für ein Schwimmbad im Löwenzahn mit Beachbar und einen Lift zur Holzmacherhütte mitsamt Rodelbahn.

Und auch auf die eigene (Liebes)Geschichte zu Langenau ging sie gereimt ein. „Aus Hessen bin ich hergekommen und wurde herzlich aufgenommen. Durch Turnverein und Feuerwehr fiel mir der Start hier gar nicht schwer. Und weiter: „Dort, wo Vertrauen, Wohlsein und Liebe leben, dem Ort kann ich den Namen Heimat geben. Dieses Dorf ist einfach der Kracher, denn hier leben richtige Macher.“

Danach freute sich „Schwarzwaldmaidli“ Sofie über das von Statthalter Michi überreichte Präsent.

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