Schopfheim Rock-Klassiker und eine „Kuschel-Polka“

Doppelkonzert: Der Musikverein spielt live, während auf der Leinwand ein Video mit den Originalaufnahmen läuft. Foto: Gerd Sutter

Schopfheim-Gersbach - Zum Frühlingskonzert des Musikvereins Harmonie konnte Vorsitzender Stefan Deiß trotz Aprilwetters in der Bergkopfhalle viele Gäste aus nah und fern begrüßen.

Den Konzertabend eröffnete die Bläserjugend unter Leitung von Jan Ühlin mit „Final Countdown“ mit Hits der 1970/80er Jahre. Speziell auf die Jugend zugeschnitten war das Stück „Zauberland“ von Kurt Gäble.

Auch der heimische Komponist Markus Götz durfte unter dem Motto „Rock trifft Blasmusik“ mit „Rhythm of the world“ nicht fehlen. Mit „Leuchtfeuer“ und der von Jan Ühlin arrangierten Zugabe „Cordula Grün“ spielten sich die 17 Jungmusiker in die Herzen des aufmerksamen Publikums.

Mit dem Marsch „Unter Freunden“ eröffnete das Aktiv-Orchester seinen Auftritt. Der Hit „Leningrad“ von Billy Joel entstand nach einer Tournee des Sängers, Pianisten und Songschreibers im Jahr 1987 durch die Sowjetunion. Diese Atmosphäre in Noten umzusetzen, gelang dem Musikverein hervorragend.

Mit dem Medley „Simply the best“, „I don´t wanna lose“ und „Private Dancer” erwiese das Orchester Tina Turner seine Reverenz. Mit „Hey Tonight“, „Rockin all over the World“ und „It´s so easy to fall in Love“ kam Rockklassiker James Hosay zu Ehren. Beim Saxofon-Solo glänzte Manuel Stark. Bei der Polka „Wir leben Musik” kam auch das ältere Semester auf seine Kosten.

Nach der Pause mit Ehrungen und einem Sketch galt alle Aufmerksamkeit dem King of Pop, Michael Jackson, dem der Musikverein ein Medley mit vielen Hits widmete. Der Pop- und Rockmusikteil endete mit „ Let’s get Loud” und einem Trompetensolo von Thomas Weniger. Mit der „Kuschel-Polka“ und dem Marsch „Alpengruß“ erklang nochmals herkömmliche Blasmusik.

Doch das aufmerksame Publikum hatte noch nicht genug und forderte mit intensivem Beifall weitere Zugaben, die der Musikverein mit „Tage wie diesem“ und dem Badnerlied auch gerne gewährte.

Dirigent Roland Volz zeigte sich nach dem zweiten Konzert unter seiner Leitung denn auch sehr zufrieden. Das Programm sei gut angekommen, schätzte er, und die 33 Musiker hätten ihre Sache gut gemacht.

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