Schopfheim „Schollenhopser“ und ein Zugpferd für den Start

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Schopfheim (ma). Wer heute in einen modernen Düsenjet steigt, kann sich kaum mehr vorstellen, wie die Flugzeugpioniere von einst in die Lüfte stiegen. Auch in Gersbach und im nahen Hotzenwald gab es flugbegeisterte Menschen: Segelflieger waren im Aufwind.

Werner Kramer, der seit mehr als 60 Jahren das Segelfliegen betreibt, zeigt in einem Vortrag die Geschichte des Segelflugs in Gersbach, Wehr und auf dem Hotzenwald auf. Seinen Bildervortrag hat der leidenschaftliche Pilot in mehrere Teile gegliedert. So berichtet Kramer von einigen flugbegeisterten jungen Männern aus Lörrach-Haagen. Das Kapitel „Vom Schollenhopser zur badischen Rhön in Gersbach“ hat die Geschichte der Segelfliegergemeinschaft Gersbach zum Thema.

Im dritten Teil „Im Hangaufwind am Hotzenwald“ beleuchtet Kramer die Geschichte des Hotzenwälder Segelflugs von 1933 bis 1945. Damals habe es noch keinen Flugplatz gegeben, nur den Gummiseil-Startplatz an der Hangkante. „Man landete dort, wo man gerade herunterkam.“ Im letzten Teil berichtet Kramer unter anderem von der Gründung der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald 1950, vom Bau der Flugzeughalle 1955 und von der Entstehung des Fluggeländes

Der Bildervortrag über „Die Geschichte des Segelflugs in Gersbach, Wehr und auf dem Hotzenwald“ findet am Freitag, 21. Januar, um 19 Uhr in der Stadthalle Wehr statt.

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