Schopfheim „Sind keine Hampelmänner“

Die nach wie vor ungeklärte Zukunft der Uehlin-Häuser regte einige Stadträte auf. Foto: Werner Müller

Schopfheim - Dass die Stadt 10 000 Euro für ein Notdach auf einem der Uehlin-Häuser in der Hauptstraße zahlen muss, regte eine ganze Reihe von Stadträten richtig auf.

Ob das Haus vor seinem Abriss verputzt und dann eingerüstet werde, fragte Artur Cremans ironisch. Ernst meinte es der SPD-Fraktionsvorsitzende indes mit seiner Frage nach der „Untätigkeit“ des Denkmalsamts. Diesem beziehungsweise der zuständigen Mitarbeiterin würde er am liebsten eine Dienstaufsichtsbeschwerde an den Hals hängen – wegen „Behördenwillkür“. Jede Verzögerung bedeute einen finanziellen Schaden für die Stadt.

„Wir sind nicht die Hampelmänner dieser Dame“, meinte auch Thomas Kuri (CDU).

Die Stadtverwaltung kündigte an, dass es Ende Februar Informationen aus Freiburg geben solle. Bürgermeister Harscher erklärte, er sei gerne bereit, mit den leitenden Mitarbeiterinnen des Bauamts für einen Tag nach Freiburg zu fahren und Gespräche zu führen. Ob die allerdings erfolgreich ausfallen werden, wurde von manchem im Ratsgremium bezweifelt.

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