Schopfheim Sterne gucken bei der Schanze

In unmittelbarrer Nachbarschaft zur Barockschanze soll eine kleine Sternwarte für Schüler entstehen. Foto: Archiv

Schopfheim-Gersbach - Hauptthema der Ortschaftsratsitzung war die Vorstellung der vom Lörracher Schülerforschungszentrum Phaenovum geplanten Sternwarte in der Nähe der Barockschanze.

Geplant ist ein Schutzbau mit einer Größe von vier mal vier Metern und einer Höhe von 2,40 Metern mit abschiebbarem Dach. Außerdem sollen drei befestigte Stellplätze für mobile Teleskope mit einer Fläche von jeweils 1,5 mal 1,5 Metern entstehen.

Die Sternwarte soll Forschungszwecken dienen. Dortz sollen Astro-Kursangebote sowie Astro-Wettbewerbe stattfinden. Die jeweilige Teilnehmerzahl beschränkt sich auf höchstens fünf inklusive Lehrkraft, so dass mit einem geringen Verkehrsaufkommen zu rechnen sei. Es soll langfristig höchstens drei Schülerprojekte pro Schuljahr geben.

Sterne über Gersbach

Auch die Gersbacher sollen etwas von der Anlage haben. Die Rede ist von Tagen der offenen Sternwarte-Türen, Angeboten bei speziellen astronomischen Ereignissen wie Mondfinsternis, Tage der Astronomie, Sternführungen (Sterne über Gersbach) für Kindergärten und Schulen. Das Angebot könne auch mit dem Barockschanzenbesuch kombiniert werden, hieß es. Die Betreuung erfolgt durch Phaenovum-Projektschüler und Amateurastronomen. Die Finanzierung, die auch einen eventuellen Rückbau umfasst, sei durch Sponsoren und Zuschüsse gesichert. Die Rolldachhütte sei im Gelände unauffälliger als ein Kuppelbau. Die Außenwände sollen mit Lerchenholz verkleidet sein. Für den Standort bei der Schanze spreche, dass ein Stromanschluss sowie Toiletten in der Nähe vorhanden seien.

Der Ortschaftsrat war nach der Vorstellung des Projektes der Meinung, dass sich das Gebäude der Umgebung anpasse und ein Alleinstellungsmerkmal für Gersbach darstelle. Das Gremium befürwortete die Anfrage einstimmig. Wenn alles gut läuft, könne die Anlage noch 2019 in Betrieb gehen.

Auch dem Zuschusssantrag des Fördervereins Gerisbac für die Ausstellung des „Große-Tannen-Rings“ stimmten die Räte zu. 1000 Euro sollen aus dem Festgewinn anlässlich der 850-Jahrfeier und 500 Euro aus dem Budget des Ortschaftsrates fließen. Die Tannenscheibe soll neben dem Glas- und Waldzentrum angebracht werden.

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