Schopfheim Strafanzeige gegen Schmierfinken

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Hinweisschild. Foto: Hege

Schopfheim-Wiechs (hjh). Ortsvorsteher Ino Hodapp wies bei der jüngsten Sitzung darauf hin, dass im Ort ab sofort zwei lebensrettende Defibrillatoren zur Verfügung stehen.

Zusätzlich zum Gerät, das seit 2020 beim Tennisheim existiert, kommt nun auch bei der Grundschule ein ständig zugänglicher Schockgeber hinzu. Die Ortschaftsräte seien im Umgang mit dem „an und für sich selbsterklärenden“ Apparat unterwiesen worden. Sollte aber seitens der Bevölkerung Interesse an einer Einweisung bestehen, werde er das selbstverständlich ebenfalls organisieren, versprach Hodapp.

Martin Gebhardt nutzte die Fragerunde am Ratstisch, um auf die Beschilderung von Unterflurhydranten im Ort hinzuweisen. Immer weniger Autofahrer wüssten, dass sie auf Flächen, die mit einem solchen Hinweisschild gekennzeichnet sind, nicht parken dürfen.

Im Gegensatz zu den normalen, gut sichtbaren roten Hydranten seien diese Wasserentnahmestellen, die die der Feuerwehr im Ernstfall nutzt und die deshalb rund um die Uhr zugänglich sein müssen, in den Boden eingelassen. Sollten diese markierten Stellen zugeparkt sein, könne das im Falle eines Brandes ernsthafte Konsequenzen haben.

Grundschulkinder und deren Eltern können aufatmen: „Alle Kinder sind inzwischen wieder in ihren frisch renovierten Klassenzimmern“, verkündete Ino Hodapp. Die Container auf dem Schulhof seien zwar noch nicht abgebaut. Aber das werde demnächst passieren versicherte der Ortsvorsteher, der die Schulsanierung, die sich die Stadt rund 650 000 Euro kosten ließ, „als gelungene Sache“ bezeichnete.

Nicht ganz so gelungen dagegen seien die Schmierereien an der Schule, an der Bushaltestelle, an Hydranten und an weiteren Stellen im Lindenweg. Die Stadt habe gegen die unbekannten Übeltäter Strafanzeige erstattet.

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