Schopfheim THG zufrieden mit der Klimawoche

Hielt eine Rede zum Thema „Mobbing“: Finn Ströbel. Foto: Oliver Wilbers Foto: Markgräfler Tagblatt

Schopfheim. Die Aktionswoche „Zero-Week“ des Theodor-Heuss Gymnasiums (THG) fand am Freitag ihren gelungenen Abschluss. Schüler und Lehrer waren mit dem Verlauf zufrieden.

Zum „zero-hate“-Tag hielt Oberstufen-Schüler Finn Ströbel eine bewegende Rede über die Themen Mobbing und Hass. In dieser rief er dazu auf, dass die Schüler respektvoll miteinander umgehen sollten, da sich ein schlechter Umgang untereinander negativ auf die Zukunft auswirke. Dabei wies er darauf hin, dass aus Mobbingopfern oft selbst Täter werden und sich dies auch auf Folgegenerationen auswirke.

Finn Ströbel wies auch auf die kurzfristigen Folgen von Mobbing hin und erklärte, dass Mobbingopfer oft hilflos seien. Er empfand den „zero-hate“-Tag nicht als einen Tag, an dem der Verzicht im Vordergrund steht, sondern als einen Tag, an dem Respekt und Freundlichkeit ins Blickfeld rücken sollten. Der Vortrag auf dem Pausenhof des Gymnasiums lockte viele Schüler aus ihren Klassenzimmern.

Zurückblickend waren vor allem der „zero-energy“-Tag aufgrund des Verzichts auf Licht und der „zero-waste“- Tag die größte Herausforderung, so die vorherrschende Meinung unter den Schülern. Viele gaben an, dass ihr Umweltbewusstsein definitiv gestiegen sei und sie künftig auch in der Schule mehr auf das Thema achten wollen.

Für die Schüler stellte sich der „zero-traffic“-Tag zusammen mit dem „zero-meat“-Tag als am einfachsten zu bewältigender Tag heraus, da viele von ihnen auch an normalen Tagen auf das Auto verzichten. Auch das fleischlose Mittagsessen am Dienstag sei für viele keine Umstellung gewesen. Komplett auf das Fleisch verzichten möchten dann aber doch nur die Wenigsten.

Nach Angaben der Schüler sind viele auch an einer regelmäßigen Wiederholung einer solchen Aktionswoche interessiert. Fazit: Das THG kann auf eine erfolgreiche Woche zurückblicken – ganz ohne Demonstration.

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