Schopfheim (hjh). Die Freude war groß in der Johann-Peter-Hebel-Schule. Jürgen Weyh, aktueller Präsident des Kiwanis-Clubs Wiesental, überreichte Schulleiterin Stefanie Jagasia-Kramer einen Scheck über 2000 Euro, die als Startkapital im neuen Schulprojekt „Nachhaltigkeit, Umwelt, Soziale Verantwortung“ speziell zum Auf- und Ausbau der Mobilität der Schülerinnen und Schüler unter anderem bei Projektfahrten zum Hof Dinkelberg verwendet werden soll.

Weyh gab zu, die „großartige Idee“ zu der Spende, deren Empfänger 100-prozentig den Förderrichtlinien von Kiwanis entsprechen, von seiner Vorgängerin im Amt des Präsidenten, Heidi Malnati, „geerbt“ zu haben. Das Treffen mit Schülern und Vertretern der Schule im Februar sei unverrückbar in seinem Gedächtnis geblieben.

„Der Abend mit Ihnen war einer der besonderen“, sagte Jürgen Weyh und erklärte auch, warum das so gewesen ist: „Weil wir gesehen haben, mit wie viel ehrlichem Engagement sich alle hier einbringen. Wir waren beeindruckt von dem, was Sie übers normale Maß hinaus tun, um Ihre Schützlinge auf das weitere Leben vorzubereiten.“ Das habe zur Erkenntnis geführt, etwas tun zu müssen. Denn: „Wir von Kiwanis haben ein Ziel. Wir wollen Kindern, die in irgendeiner Art benachteiligt sind, auf ihrem Weg ins Leben helfen.“ Also sei der Club bei der Hebelschule genau an der richtigen Adresse.

Stefanie Jagasia-Kramer und danach auch Rita Sprich, die Vorsitzende des Fördervereins, waren überwältigt von der „großzügigen Geste“. Es sei gewiss nicht selbstverständlich, von Kiwanis derart unterstützt zu werden. „Die Entwicklung von Projekten, die unseren Schülerinnen und Schülern die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen, ist ein ganz spannendes Feld und eine sehr wichtige Aufgabe“, sagte die Rektorin. Man freue sich über die Großzügigkeit, die allen zugute komme. „Und wir sind glücklich, dass Sie als Charity-Verein Werte wie Nächstenliebe, Unterstützung und Hilfsbereitschaft so aktiv vorleben“, bekannte sie und räumte das Feld für die beiden Schülersprecher Alina und Bernhard, die eine Menge über die praktische Arbeit mit Lebensmitteln auf dem Hof Dinkelberg zu erzählen wussten und damit unterstrichen, wie sehr sie die wertvolle Projektarbeit ihrer Schule zu schätzen wissen.