Schopfheim „Um unseren gut geführten Bauhof werden wir beneidet“

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„Wir sind froh, dass wir Sie haben“: Bürgermeister Harscher (rechts) und Personalratsvorsitzender Andreas Gänzle (links) gratulierten Stefan Wetzel zum Jubiläum. Foto: Gudrun Gehr

Schopfheim (ger). Ein Grund zur Würdigung des Leiters des städtischen Bauhofes, Stefan Wetzel: Er ist seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst. Ein Festakt erwartete ihn im Rathaussaal, wo Amtschef Dirk Harscher, die Fachbereichsleiter Thomas Spohn (Finanzen, zentrale Dienste) und Jürgen Sänger (Bürgerservice, Ordnung) sowie der Personalratsvorsitzende Andreas Gaenzle gratulierten.

Harscher bedankte sich bei Stefan Wetzel: „Wir sind froh, dass wir Sie haben. Wir wissen, dass wir um unseren gut geführten Bauhof beneidet werden.“ Harscher blickte zurück. Wetzel war seit 2000 Bauhofleiter in Schopfheim und hatte zuvor drei Jahre im öffentlichen Dienst als Leiter des Baubetriebshofes in Weil / Rhein gearbeitet. Der Jubilar hat eine fundierte Handwerksausbildung als staatlich geprüfter Techniker für Holzbau und ist zwischenzeitlich auch für die technische Betriebsleitung zuständig. In seine Zuständigkeiten fallen unter anderem der Fuhrpark des Bauhofes, der Winterdienst und die Stadtgärtnerei.

Der Dienstbezirk des Jubilars misst am tiefsten Punkt 352 Höhenmeter bei Langenau, der höchste Punkt liegt beim Rohrenkopf in Gersbach mit 1150 Höhenmetern. Die beiden Punkte haben - zumal beim Winterdienst - große klimatische Unterschiede zu bewältigen. Sein Dienstbezirk umfasst 160 Kilometer asphaltierte Wege, 100 Kilometer Feldwege sowie 100 Kilometer Gewässer. 1500 Bäume sind im Register hinterlegt, 17 Hektar Grünfläche ist zu betreuen.

Harscher lobte den Jubilar: „Gerade im gärtnerischen Bereich haben Sie den Wandel zur Ökologie mitgetragen und sind mit der Zeit mitgegangen.“ Es seien durch Wetzel „wahnsinnig viele Tätigkeitsfelder“ wahrzunehmen, die Kommunikation mit der Verwaltung habe immer hervorragend funktioniert. Harscher sagte: „Der Bauhof läuft ruhig und geschmeidig, das zeigt uns auch die Resonanz der Bürger.“ Wetzel erhielt vom Bürgermeister eine Ehrenurkunde und ein Präsent.

Auch Andreas Gaenzle dankte dem Jubilar: „Wir haben immer gemeinsam Lösungen gefunden, auch in Zeiten von Corona.“ Fachbereichsleiter Jürgen Sänger lobte den Bauhof, der exzellent läuft, und sagte: „Neue Strukturen und Verfahrensabläufe wurden durch Sie optimiert.“

Thomas Spohn ergänzte: „Unser Bauhof ist konkurrenzfähig, und wir erhalten immer wieder positive Rückmeldungen von Bürgern und Externen“.

Der 61-jährige Stefan Wetzel meinte: „Ich war wohl nicht immer pflegeleicht, aber ohne gutes Team geht es nicht.“ Sein Fazit lautete: „Ich habe einen Beruf, der könnte nicht besser sein.“

Wetzel stammt aus Philippsburg bei Karlsruhe, absolvierte nach dem Abitur Zivildienst im Erziehungsdienst des Kinderheims der Tüllinger Höhe. Anschließend machte er eine Zimmererlehre und bildete sich als Techniker im Holzbau weiter. Bei einer Firma in Ibach fertigte er während fünf Jahren Häuser in Holzbauweise und zog dann nach Weil am Rhein, das ihm aus früheren Zeiten beim Zivildienst gut bekannt war. Mit seiner Ehefrau wohnt der Jubilar in Gersbach.

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