Schopfheim „Wir legen Wert auf Vielfalt“

Mit voller Kraft voraus: Die Liste der Freien Wähler wartet mit zahlreichen bekannten Gesichtern, aber auch neuen Bewerbern auf: (von rechts) Jonathan Flohr, Kai Horschig, Eva Brutschin, Manfred Schnell, Dirk Oßwald, Sven H. Wünsch, Roland Blum, Walter Würger, Sebastian Bach, Wilhelm Tholen, Fritz Trefzger, Oliver Batt, Dinah Frey, Gabriele Peter-Muth, Christian Hank, Hildegard Pfeifer-Zäh, Alexander Schmidt und Karlheinz Markstahler (auf dem Bild fehlen Janika Bühler, Marcel Rodewald, Martin Brutschin und Bianca ­Eberhardt). Foto: Hans-Jürgen Hege Foto: Markgräfler Tagblatt

„Ich finde es toll, dass wir uns so problemlos und harmonisch geeinigt haben. Ich hoffe, dass diese Harmonie auch in den nächsten Jahren hält“, sagte Gabi Peter-Muth.

Schopfheim. Die Vorsitzende der Freien Wähler hakte damit den öffentlichen Teil der Aufstellungsversammlung der Kandidaten der Freien Wähler zur anstehenden Gemeinderatswahl Ende Mai sichtlich zufrieden ab.

22 Kandidaten hatte das Team der Vorsitzenden der Freien Wähler gesucht, 22 wurden dann auch tatsächlich gefunden. Und die sind, fanden die Mitglieder am Montag im Nebenzimmer des Gasthauses „Adler“, „nicht von schlechten Eltern“. Für Sven Hendrik Wünsch stand nach den zwei Halbzeiten der „Kür“, die Wolfgang Bühler quasi als „Schiedsrichter“ souverän leitete, fest: „Wir haben hier eine saustarke Liste zusammengestellt.“

„Wir legten Wert auf Vielfalt“, betonte „das Gesicht der Freien Wähler“, Hildegard Pfeifer-Zäh, in einer Stellungnahme vor den durchgängig einstimmig erfolgten Abstimmungen über Zusammensetzung und Listenplatzierungen.

Das Plus sei heuer, dass eine breit gefächerte Auswahl an Kandidaten zur Verfügung stehe: Sechs Frauen (Quote 27,3 Prozent) und 16 Männer bewerben sich um Mandate am Ratstisch der Stadt. Viele seien in Schopfheim oder in einem der Ortsteile geboren, einige sind zugereist und deshalb – wie beispielsweise Willi Tholen, Raitbachs Ortsvorsteher, des Alemannischen nicht sonderlich mächtig. Das Durchschnittsalter der 22 Wählbaren entspreche mit 44 Jahren exakt dem der Bundesbürger, hatte Hildegard Pfeifer-Zäh ausgerechnet.

Vier amtierende Gemeinderäte stünden für die notwendige Erfahrung, die eine ganze Reihe junger nachrückender künftiger Kommunalpolitiker zu sammeln gedenkt, wenn sie sich für die Stadt ins Zeug legen, in der sie ohne anderweitige politische Zwänge „frei entscheiden können und dürfen, was unserer Stadt gut tut“, wie Pfeifer-Zäh versicherte, ehe Wolfgang Bühler die Wahl einleitete, mit der die Freien Wähler schließlich die Liste offiziell so präsentierten, wie sie den Wählern am Ende in der exakt gleichen Reihenfolge zur Verfügung stehen wird: Hildegard Pfeifer-Zäh, Karlheinz Marksthaler, Alexander Schmidt, Jonathan Flohr, Kai Horschig, Walter Würger, Roland Blum, Dinah Frey, Fritz Trefzger, Wilhelm Tholen, Janika Bühler, Marcel Rodewald, Martin Brutschin, Dirk Oßwald, Sebastian Bach, Eva Brutschin, Manfed Schnell, Christian Hank, Bianca Eberhardt, Oliver Batt, Gabriele Peter-Muth und Sven Hendrik Wünsch.

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