Schopfheim „Zeigen, dass es uns noch gibt“

Ralph Lacher
Den Skiclub Fahrnau und die TSG-Schneesportabteilung trifft der Ausfall des Skibasars hart. Archivfoto: Ralph Lacher Quelle: Unbekannt

Alles bestens vorbereitet – und dann das: Für Klaus Störk vom Skiclub Fahrnau und Hans-Dieter „Josi“ Fleig von der Skiabteilung der TSG war die Absage des Skibasars in letzter Minute eine bittere Pille.

Von Ralph Lacher

Schopfheim-Fahrnau . Erstmals hätten beide Vereine dieses Jahr gemeinsam zum Second-Hand-Verkauf eingeladen, so Fleig. Ansonsten habe man sich immer abgewechselt und war in hiesigen Autohäusern zu Gange.

Da solche dieses Jahr nicht zur Verfügung standen, sei die Stadt entgegen gekommen und habe nach Vorlage eines Hygienekonzepts gemäß der 2G-Regel Räume in der Fahrnauer Grundschule zur Verfügung gestellt. Die Alarmstufe habe die Veranstalter aber bewogen, die Veranstaltung abzublasen, nicht zuletzt zum Schutz der Besucher.

Klaus Störk führt aus, dass die Vereine zwar unter 2G-Regeln hätte einladen können, sie hätten aber alles kontrollieren und dokumentieren müssen. Das jedoch hätte zur der heiteren Atmosphäre, wie sie beim Skibasar üblich sei, keineswegs gepasst.

Die Absage fiel beiden Vereinen schwer. Hätten sie beim Skibasar doch gerne ihr druckfrisches Kursprogramm vorgestellt und damit gezeigt, dass „es uns noch gibt“ (Fleig).

Beide Sportfunktionäre freuen sich übrigens darüber, dass ausreichend Helfende zur Verfügung standen. Störk kann auch ansonsten von einer guten Unterstützung im SCF sprechen. So gebe es beispielsweise für die Wiederbesetzung vakanter Vorstandsposten bei der Jahreshauptversammlung bereits Nachfolge-Kandidaten. Auch der Neustart der Skigymnastik-Kurse habe unter der 2G-Regelung geklappt.

Bei der TSG-Skiabteilung sehe es nicht ganz so gut aus - die Skigymnastik könne man mangels Übungsleitern n nicht anbieten und die Nordic-Walker seien bei anderen TSG-Abteilungen untergekommen, so Fleig.

Beide Sportfunktionäre sind trotz der aktuell schwierigen Situation zuversichtlich, den weißen Sport in der Markgrafenstadt am Leben zu erhalten. Allerdings sind gerade im  Nachwuchsbereich die Mitgliederzahlen rückläufig, auch durch Corona gab es Austritte.

Um so wichtiger wäre für beide Vereine in dieser Situation eine Veranstaltung wie der Skibasar gewesen. Sie hätten nicht nur Werbung für ihr Angebot machen, sondern auch Nachhaltigkeit gewährleisten können.

„Gerade bei Familien sind Skibasare beliebt, weil es da für Kinder und Jugendliche bestes Second-Hand-Material gibt“, sagt Fleig. Und Störk ergänzt: „Es ist erklärtes Anliegen unserer beider Vereine, möglichst viele Menschen von der Faszination der Bewegung im Schnee zu überzeugen“.

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