Schwörstadt 4,2 Millionen für sauberers Wasser

Freuen sich über den erfolgreichen Abschluss des Ausbaus und der Modernisierung der Kläranlage Schwörstadt (von links): Projektleiterin Monika Marx (Tiefbauabteilung), Betriebsleiter Jürgen Nass mit Team, Tobias Obert (Leiter Tiefbauabteilung), Vertreter der Firma Kuhn sowie Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat und Oberbürgermeister Klaus Eberhardt.Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Mit dem Ausbau und der Modernisierung der Kläranlage Schwörstadt wurde im Jahr 2017 begonnen. Nun durften die Schwörstädter Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat und der Rheinfelder Oberbürgermeister Klaus Eberhardt – coronabedingt nur im Kreis der Mitarbeiter, Planer und Firmen – zum erfolgreichen Abschluss gratulieren.

Schwörstadt/Rheinfelden. Rund 4,2 Millionen Euro investierten Kommunenen Rheinfelden und Schwörstadt in die Maßnahmen. Dabei wurden nicht nur die Kapazitäten erhöht, ein zweites Nachklärbecken gebaut, große Teile der Maschinen- und Elektrotechnik erneuert, sondern auch das Betriebsgebäude mit Leitstelle, Aufenthaltsraum und Umkleiden modernisiert. Wie Betriebsleiter Jürgen Nass bestätigen konnte, waren die umfangreichen Maßnahmen im laufenden Betrieb für das gesamte Team eine große Herausforderung. „Umso bemerkenswerter, dass alle mitangepackt und beispielsweise die Wände in den Räumen selbst gemalt und gefließt haben“, meinte Nass.

Ausschlaggebend für die Modernisierung war unter anderem der dringende Wunsch nach einem zweiten Nachklärbecken, um für alle Fälle und Ausfälle gewappnet zu sein. Dort werden die Mikroorganismen vom gereinigten Abwasser getrennt. Die Biomasse sinkt auf den Boden und wird in das Belebungsbecken zurückgepumpt. Zurück bleibt das gereinigte Abwasser, das in den Vorfluter (Rhein) fließt. In diesem Zusammenhang betonte Oberbürgermeister Eberhardt auch die ökologische Bedeutung von Kläranlagen. „Diese hohen Investitionen muss uns der Rhein wert sein“, so Eberhardt.

Absage bedauert

Beide „Verwaltungsoberhäupter“ bedauerten es sehr, dass der ursprünglich geplante Tag der offenen Tür aufgrund der aktuellen Corona-Lage abgesagt werden musste. „Wir holen ihn aber auf alle Fälle nach“, betonte die Schwörstädter Bürgermeisterin. Solange müssen interessierte Bürger mit der neuen Broschüre zur Kläranlage Schwörstadt „vorlieb“ nehmen. Diese gibt nicht nur einen Einblick in die geschichtliche Entwicklung, sondern zeigt auch sehr anschaulich mit einem „Vorher- Nachher-Vergleich“ die realisierten Maßnahmen und führt in die Geheimnisse der Abwasseraufbereitung ein.

Weitere Informationen: Die Broschüre liegt in beiden Gemeinden aus und ist online auf der städtischen Homepage www.rheinfelden.de/Abwasserzweckverband verfügbar.

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