Schwörstadt Die älteste Besucherin ist 93

Die Oberbadische, 05.12.2017 23:00 Uhr

Schwörstadt (rr). Ganz pünktlich begann das Jugendorchester des Musikvereins am Sonntagnachmittag mit stimmungsvoller Musik. Das Seniorentreffen der Gemeinde fand diesmal sehr starken Zuspruch, gut 150 ältere Bewohner der Gemeinde kamen in die Festhalle.

Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat bedankte sich gleich zu Beginn bei den rund 20 Helfern, darunter zahlreiche Gemeinde- und Ortschaftsräte. Sie hatten sehr umsichtig die Vorbereitungen getroffen und sorgten auch für den reibungslosen Ablauf. Mit großem Beifall bedankten sich die Teilnehmer des Treffens bei den Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten Schwörstadt, sie hatten nämlich den großen Teil des Tischschmucks angefertigt. Mit einem kleinen Präsent bedankte sich die Bürgermeisterin bei Ilse Keser und Peter Behringer, die über viele Jahre an der Organisation des jährlichen Seniorentreffens mitwirkten und nun aus Altersgründen etwas kürzer treten.

Pfarrer Clemens Ickelheimer von der evangelischen Kirche freute sich, dass auch dieser Nachmittag wieder ein gutes Symbol gegen Kälte im Herzen sei. Miteinander gehen und füreinander da sein, gelte zwar das gesamte Jahr über, werde aber gerade in der Adventszeit immer wieder neu belebt. „So sind wir alle winterfest,“ meinte er. Mit einem fröhlichen Programm wurden die Besucher unterhalten.

Der Kindergarten Schwörstadt führte in einem kleinen Theaterstück das Märchen „Frau Holle“ auf, die Freude der Kinder daran war nicht zu übersehen. Anschließend tanzten die Mädchen und Jungen noch zu einem Winterlied. Schließlich nahmen die Musiker des Aktivorchesters vom Musikverein Schwörstadt Platz und schmetterten heitere Musik in den Saal. „Anliegen ist es doch, dass sich an diesem Nachmittag unsere Senioren in fröhlicher Atmosphäre begegnen,“ sagte Trautwein-Domschat.

Neben der Freude an den Vorführungen sollen sie auch gute Gelegenheit finden, miteinander ins Gespräch zu kommen. Gerade für jene, die wegen nachlassender Mobilität nicht mehr so oft in den Ort kommen, sei es sehr wichtig, sich wieder einmal zu begegnen und miteinander reden zu können. Bei Kaffee und Kuchen oder auch einem Gläschen Wein erfreuten sich die Senioren bis zum frühen Abend.

 
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