Schwörstadt „Schneckstadt“ spielt ganz große Rolle

Der Schwörstädter „Schneckenball“ zeigte sich auch in diesem Jahr von seiner besten Seite. Da war wiederum alles geboten, was einen schönen Fasnachtsball ausmacht. Foto: Gerd Lustig

Schwörstadt - Da schau mal einer an: Wenn es um die Fasnacht geht, dann spielt das kleine Schwörstadt, in der fünften Jahreszeit auch liebevoll Schneckstadt genannt, eine große Rolle. Vor allem der „Schneckenball“, den die Schneckenzunft in der Festhalle veranstaltet, hat sich vom Geheimtipp längst zu einer beliebten Fasnachtssause gemausert.

Auch dieses Jahr freuten sich Oberschneck Jürgen Zwigart und sein Team über einen erneut guten Zuspruch und eine volle Narrhalla. Die Narren ließen sich nicht lange bitten, befolgten das von der Zunft in diesem Jahr ausgerufene Motto „Reise durch die Musikgeschichte“ mit vielfach fantasievollen Outfits und feierten nach Kräften eine ausgelassen-fröhliche Fasnachtsparty.

Und Feiern, Tanzen, Singen, Lachen fiel den Gäste ziemlich leicht, mischte doch die Band „Fashion Projekt“ das Volk ordentlich auf. „Hey, was geht ab, wir feiern die ganze Nacht“, intonierte die Formation, um sogleich nachzulegen mit „Party feiern, Weiber und ’n Bier“ oder auch Wolfgang Petry-Hits wie „Hölle, Hölle, Hölle“ und „Weiß der Geier“: Tanzen und Mitsingen waren angesagt – ein Jeder ließ es sich auf seine Weise gut gehen. Daneben gab es natürlich auch Knüller aus der Mottenkiste der Musikgeschichte. Ob Rock’n Roll, Rock, Punk, oder Pop: Da war für alle etwas dabei. Und wer es noch ein weniger enger und heißer liebte, den zog es für einen kürzeren oder längeren Moment in die Kellerbar – Jedem das Seine.

Besondere i-Tüpfelchen waren überdies die Einmärsche diverser Cliquen. Während die Latscharis den Saal mit Schunkel- und Mitsing-Liedern in Bewegung brachten, bewiesen die „Guggis 81“ aus Rheinfelden überraschend starke Schrägton-Qualitäten. Teils erinnerten sie schon eine Brassband und sorgten so für Furore.

Später hauten noch „d’Namenlose“ ordentlich auf die Pauke, ehe die „Waieblätzer“ aus Dossenbach kurz nach Mitternacht die Auftritte der Gastmusiken beendeten. Und sie, die sich bereits zuvor beim Rheinfelder Guggen-Festival warm gespielt hatten, nutzten ihr Heimspiel in der Halle zu einem furiosen Finale.

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