Schwörstadt Schwörstadt begrüßt 2019

Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat überreicht Wolfgang Klein die Ehrenbürgerurkunde. Foto: Rolf Reißmann

Schwörstadt - Der Zustrom war sehr groß, mehr als 200 Einwohner kamen am Sonntag zum ersten Schwörstädter Neujahrsempfang. Das Harmonikaorchester der Heidensteingemeinde umrahmte die Veranstaltung mit gelungener Musik.

Grußwort von Landrätin Marion Dammann

Landrätin Marion Dammann war gekommen und wandte sich mit einem Grußwort an die Gäste. Den sehr guten Besuch dieses ersten Neujahrsempfanges werte sie als Erfolg für die Kommunalpolitik, angeführt von der Bürgermeisterin. Gerade angesichts der Fülle dringender Aufgaben sei nüchterne Betrachtung oft erforderlich. Dass der Landkreis solche große Projekte wie den Weiterbau der A 98 oder die Elektrifizierung der Hochrheinbahn unterstütze, sei klar, aber ebenso gelte es mitunter, ein nur im jeweiligen Ort drängende Problem zu lösen, dazu gehöre zum Beispiel die medizinische Versorgung in den Dörfern.

Rückblick der Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Christine Trautwein-Domschat sprach in ihrem Rückblick einen großen Dank an die Beschäftigten in Verwaltung und Gemeindebetrieben aus. Gerade angesichts der angespannten Personalsituation leisten sie vieles über ihre Bereiche hinaus, um zum funktionieren Alltag beizutragen. Mit besonderer Freude begrüßte die Bürgermeisterin eine Delegation aus der französischen Partnergemeinde Aillevillers-et-Lyaumont. Seit ihrem Amtsantritt ist ihr die Wiederbelebung der Kontakte ein wichtiges Anliegen.

Auf die kommunalen Aufgaben eingehend meinte Christine Trautwein-Domschat, dass zwar 2018 etliche wichtige Schritte gegangen wurden, doch vieles sei eben noch endgültig zu lösen. Als Beispiel sprach sie erneut den Ausbau der Kinderbetreuung an. Die im Vorjahr in Schwörstadt geboren 33 Kinder seien ein Wink auf die in den kommenden Jahren ungebrochen hohen Bedarf in den Kindertagesstätten. Erweiterungen wird es, wenn auch zunächst nur als Übergangslösungen, sowohl im Kindertagen Schwörstadt als auch in Dossenbach geben.

Oft seien es die Kleinigkeiten, die die Einwohner verärgern und die dringend zu lösen sind. Das Friedhofswegli sei ein Beispiel dafür. Dort müssten private Grundstücksbesitzer und die Gemeinde dringend zusammenwirken, um eine Lösung der Verkehrssicherung gemeinsam mit der Forstverwaltung umzusetzen.

Ehrenbürgerwürde für Wolfgang Klein

Höhepunkt des Neujahrsempfanges war die erstmalige Verleihung der Ehrenbürgerwürde. Wolfgang Klein erhielt diese erstmals vergebene Anerkennung für sein umfangreiches historisches Schaffen. Der aus dem ostpreußischen Königsberg stammende Historiker kam vor etwa 60 Jahren in die Gemeinde. Mit zahlreichen Schriften dokumentierte der fast 97-jährige Wissenschaftler unterschiedliche Themen der Geschichte der Orte Schwörstadt und Dossenbach.

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