Madrid/Totalán - Der kleine Julen ist vor drei Monaten im südspanischen Totalán kurz nach seinem Sturz in einen engen Brunnenschacht an seinen schweren Kopfverletzungen gestorben. Der Zweijährige habe nach dem Unglück nur noch wenige Minuten gelebt, ergab der Autopsiebericht. Die Experten schlossen aus, dass der Einsatz der Retter mit einer Spitzhacke für den Tod des Kindes mitverantwortlich sein könnte, wie in einem Bericht spekuliert worden war. Der Junge war in ein über 100 Meter tiefes, illegal gegrabenes Bohrloch gefallen. Seine Leiche wurde zwei Wochen später in 70 Metern Tiefe gefunden.