Sportmix Aktuell die Nummer 209 der Welt

Leon Ulbricht vom Skickub Rötteln rast auch in Österreich wieder einmal unter die TopTen.Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Bevor das Coronavirus den Sport weltweit fest im Griff hatte, ist im österreichischen Kühtai ein internationales Junioren-Snowboardcrossrennen über die Bühne gegangen. Nicht dabei waren die Starter des italienischen Teams. Aber der deutsche Juniorenkader mit Leon Ulbricht vom Skiclub Rötteln hatte gemeldet.

Von Uli Nodler

Kühtai. Auf einer Strecke ohne Sprünge, die dafür aber mit vielen Kurven und technischen Elementen durchsetzt war, wurde zunächst zur Qualifikation gebeten. Ulbricht fuhr die 14. Zeit und qualifizierte sich damit problemlos für die Hauptrunde.

Auch im Finale der besten 32 lief es für den 15-Jährigen richtig gut. Er kämpfte sich in den Lauf um die Plätze fünf bis acht vor. Am Ende strahlte er über Rang sieben. Tags drauf bestätigte er im zweiten Rennen seine Leistung mit einem starken 13. Rang.

Somit hat Ulbricht als einer der Jüngsten bei dieser FIS-Rennserie bereits drei Top Ten-Platzierungen in dieser Saison eingefahren. Mit diesen bärenstarken Leistungen hatte sich der Blondschopf für die Junioren-Weltmeisterschaften in Saint-Lary (Frankreich) qualifiziert.

Die Freude Ulbrichts darüber währte allerdings nur kurz. In der vergangenen Woche wurden die Weltmeisterschaften komplett abgesagt. Auch das nächste Juniorenrennen, das auf der Reiteralm in Österreich hätte stattfinden sollen, wurde abgesagt. Dass es angesichts der Coronavirus-Gefahr noch zum Saisonabschluss in der Schweiz kommt, ist angesichts der neusten Entwicklungen unwahrscheinlich.

Mit dem bisherigen Verlauf seiner ersten Junioren-Saison kann Leon Ulbricht aber hoch zufrieden sein. Vor allem in den jüngsten Rennen hat der Lörracher eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er bereits in seiner ersten internationalen Junioren-Saison zu den Besten zählt. So hat er mit seiner feinen Technik und seiner Aggressivität auf dem Brett in dieser Saison für manches Ausrufezeichen gesorgt. Als bestes Ergebnis steht für ihn ein vierter Platz.

Doch nicht genug: Großes Können, Trainingsfleiß und mentale Stärke haben das Ausnahmetalent aus Lörrach-Stetten inzwischen auf den 209. Platz in der Weltrangliste aller aktiven Snowboardcrosser geführt.

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