Sportmix Auf Fliesen und unter freiem Himmel

Jubeln wollen die Rollhockeyaner des RSV Weil in der Romandie. Foto: Mirko Bähr

Weil am Rhein - Es muss schon mit dem Teufel zugehen, soll der RSV Weil den Sprung in die Playoffs der Nationalliga B noch verpassen. Zwei Spiele stehen in der Qualifikationsrunde noch aus. Der Vorsprung auf den Fünften der Tabelle, Jet RC Genève, beträgt sechs Zähler. Für die Weiler Rollhockeyaner geht es an diesem Wochenende gleich zweimal in die Romandie. Heute steht das Match gegen die Genfer auf dem Plan, morgen dann die Begegnung beim Pully RHC.

Kurz hatte man sich überlegt, in der Fremde zu übernachten. Das wurde angesichts der Hotelpreise schnell wieder verworfen. Außerdem wird man gemeinsam eine Geburtstagsfeier besuchen. „Da machen wir sicher nicht bis in die Puppen, aber wir treten da geschlossen auf“, macht Kapitän Felix Furtwängler klar. Schließlich warten keine einfachen Aufgaben auf ihn und seine Teamkollegen.

Schon die Heimpartie gegen Jet RC Genève war eine enge Angelegenheit, weiß Furtwängler. Dazu komme der dezimierte Kader. „Mal schauen, was wir da aufs Parkett zaubern. Oder besser auf den Fliesenboden. Den mag ich gar nicht. Die Bahn ist furchtbar. Da habe ich noch nie gut gespielt“, stellt Furtwängler fest. Aber: „Es gibt immer ein erstes Mal.“ In Genf will man ab 15.30 Uhr ebenso die Oberhand behalten wie dann nicht ganz 24 Stunden später morgen in Pully, einer Gemeinde im Distrikt Lavaux-Oron des Kantons Waadt.

Gegen den Vorletzten ist der RSV ab 15 Uhr klarer Favorit, nachdem man ja auch das Heimspiel klar für sich entschieden hat. „Klar, der Gegner ist schwächer einzuschätzen, aber sie spielen zuhause auf ihrer Außenbahn. Da kommt es auch immer auf das Wetter an. Es wird kein Selbstläufer. Wir müssen da auch nochmals Vollgas geben“, sagt Furtwängler. Auch wenn einem noch das kräftezehrende Spiel in Genf in den Knochen stecke. „Da müssen wir einfach durch.“

Solch eine Konstellation biete auch wieder allen die Chance, sich zu beweisen. „Wir werden konsequent durchwechseln, das war ja zu Saisonbeginn unser vorrangiges Ziel.“

Die Tabelle hat Furtwängler nicht angeschaut. „Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nicht, wie sicher wir in den Playoffs sind. Das interessiert mich auch nicht. Ich will da hinfahren und gewinnen.“

Steht der RSV dann im Halbfinale der Endrunde wird er wohl zweimal auswärts ran müssen und nur einmal zuhause. „Bis dahin gilt es, in Sachen Mentalität und Einstellung noch eine Schippe draufzulegen.“

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