Sportmix Defensiv starke Wölfe jubeln im Derby

Cam Spiro (rechts, Nummer 19) bringt den EHC Freiburg in Bietigheim in Führung. Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Derbysieg! Der EHC Freiburg hat am Sonntag das baden-württembergische Duell bei den Bietigheim Steelers mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0) zu seinen Gunsten entschieden. Wölfe-Goalie Ben Meisner feierte dabei seinen zweiten Shutout in dieser Saison.

Bietigheim-Bissingen (pd/nod). Den Grundstein zum prestigeträchtigen Auswärtserfolg legten die Freiburger durch zwei Treffer im Mitteldrittel. Zunächst gingen die Gäste durch ein Powerplaytor von Luke Pither mit 1:0 in Front. Nicolas Linsenmaier ließ wenig später nach einem Scheibengewinn im Angriffsdrittel das 2:0 folgen.

Überzeugend war in diesem Derby vor allem die Defensivarbeit der Wölfe. So brachten die Steelers lediglich 18 Schüsse auf das Freiburger Gehäuse. Die wurden aber eine sichere Beute von Meisner, der seinen Kasten mit einer souveränen Leistung sauber hielt. Zweimal hatte der Wölfe-Torwart aber bei zwei Gestänge-Treffern das Glück des Tüchtigen.

Glück für Freiburg: Pfosten und Latte

Im ersten Drittel waren die Gäste in einem eher verhaltenen Match dem Führungstreffer näher. So hatten Cam Spiro und auch Tobias Kunz den Führungstreffer auf dem Schläger. Stimmung machten in der Halle vor allem die etwa hundert mitgereisten Freiburger Fans. Die heimischen Fans blieben eher still, weil sie ihrem vor der Saison als Titelkandiaten gehandelten Team den aktuell siebten Tabellenplatz übernahmen.

Zu Beginn des Mittelabschnitts blieb dann den Bietigheimern zweimal der Jubelschrei im Halse stecken. Zunächst knallte Lukas Laub, der rückwirkend erfolglos noch einen Videobeweis forderte, die Scheibe an die Latte des Freiburger Kastens. Kurz darauf trafen die Gastgeber in Überzahl den Pfosten.

Besser machte es der EHC Freiburg in der 26. Minute in Überzahl. Nach einem Gerangel vor dem Bietigheimer Tor wanderte ein „Steeler“ auf die Strafbank. Dieses Powerplay nutzte Luke Pither clever zur Führung aus.

In der Folge machte Bietigheim Druck. Freiburg kassierte Zwei-Minuten-Strafen, überstand die Unterzahl aber schadlos. Mitten in die Drangperiode der Gastgeber schockte Linsenmaier die Steelers, als er nach einem Puckgewinn im gegnerischen Drittel das Freiburger 2:0 (36.) mit einem überragenden Schlenzer erzielte.

Wermutstropfen: Kunz erneut verletzt

Gegen zuweilen undisziplinierte Bietigheimer, die die eine oder andere Strafe kassierten, hatte der EHC Freiburg im Schlussabschnitt wenig Probleme, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. So spielten die Gäste im letzten Drittel 7:28 Minuten in Überzahl.

Als die Bietigheim Steelers in der Schlussphase ihren Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, machte Linsenmaier mit einem Empty-Net-Goal in der letzten Minute alles klar.

Ein kleiner Wermutstropfen im Freiburger Freudenkelch war jedoch die Verletzung von Tobias Kunz. Der Stürmer musste die Partie nach dem ersten Drittel beenden.

So geht’s weiter: Der EHC Freiburg bestreitet am kommenden Freitag ein Heimspiel gegen Kaufbeuren. Es ist der Auftakt zu einer Serie von drei Spielen innert fünf Tagen. Nach einem Auswärtsspiel am kommenden Sonntag in Crimmitschau steht dann für die Wölfe das Heimspiel gegen Kassel auf dem Programm. Das wird ganz schön an die Substanz gehen.

Tore: 0:1 (26.) Pither (Spiro, Pageau), 0:2 (36.) Linsenmaier (Allenm, Billich), 0:3 (60.) Linsenmaier, Empty Net). Zuschauer: 2346.

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