Sportmix Der Gegner sieht schwarz

Marc Werner und seine Equipe gehen in der Serie mit 1:0 in Führung. Foto: Mirko Bähr

Vordemwald - Der RSV Weil hat rechtzeitig in den Playoff-Modus hoch geschaltet: Die neuen, erstmals getragenen Trikots brachten Glück und auch die dringend Effizienz zurück. Die Gäste gewannen beim RHC Vordemwald mit 5:2 (4:0) Spiel Nummer eins und sichern sich den ersten Matchball.

„Schwarz ist chic“, strahlte Kapitän Felix Furtwängler nach dem starken Auftritt der Weiler über beide Ohren. „Wir haben alle ein richtig gutes Spiel gemacht.“ Allen voran Keeper Jens Schumann, der einen Sahntag erwischte und etliche Schüsse der Hausherren entschärfte. „Das war überragend“, lobte Furtwängler, der von einem „echten Fight“ sprach, der intensiv und körperbetont gewesen sei, aber nie unfair.

Und endlich einmal durften die RSV-Cracks früh jubeln. „Wie lange predigen wir schon, dass wir ein schnelles Tor brauchen. Diesmal haben wir es perfekt umgesetzt“, lässt Furtwängler wissen. Der schlenzte die schwarze Kugel verdeckt an den Gegenspielern nach 1:16 Minuten ins gegnerische Gehäuse. Und nach 3:39 Minuten leuchtete bereits ein 0:2 auf der Anzeigetafel auf. Am Ende eines Konters legte Max Schmiedle den Ball quer und mustergültig in die Mitte, wo Spielertrainer Marc Werner nur noch den Stock hinhalten musste. „So etwas bringt natürlich Aufwind“, meinte Furtwängler.

Die vielen mitgereisten Weiler Fans kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Denn noch zwei weitere Mal zappelte das Spielgerät im Kasten der Hausherren. Werner in der 17. und Furtwängler in der 24. Minute sorgten für einen beruhigenden Pausenvorsprung.

Für Furtwängler & Co. war es aber kein Grund, nachzulassen. „Im Rollhockey kann es schnell gehen“, so der RSV-Kapitän. Gerade auch gegen Vordemwald, dass keinesfalls enttäuschte und mit den guten Schützen tief aus der eigenen Hälfte das Weiler Tor unter Beschuss setzte. „Das war immer brandgefährlich“, weiß Furtwängler.

Einstellung und Schwung über Ostertage retten

Und exakt diese Taktik der Hausherren müsse man im Rückspiel noch besser bekämpfen. „Da gilt es, noch schneller drauf zu gehen“, meint Furtwängler, der nach der Pause das 1:4 durch Simon Wuffli mit dem Treffer zum 5:1 nach 33 Minuten beantwortete. Vordemwald schaffte nur noch das 2:5 durch Pelayo Gorgojo (40.).

Und so haben die Weiler nun die große Chance, den Sack bereits zuhause in 14 Tagen zuzumachen. „Ehrlich. Ich habe keinen Bock mehr, hierher zu fahren“, macht Furtwängler klar. Der RSV besitze noch Luft nach oben. „Wir müssen weiterarbeiten, schließlich haben wir noch nichts erreicht.“ Nun gelte es, fit zu bleiben und den Schwung über Ostern mitzunehmen.

Auch wenn man nun nach so einem starken Auftritt nicht das Haar in der Suppe finden wolle, müsse man im Rückspiel noch mehr laufen und vielleicht auch in bestimmten Situationen cooler bleiben. Furtwängler freut sich auf diese Partie in der Halle im Nonnenholz: „Die Hütte wird voll sein. Wir haben schon kräftig die Werbetrommel gerührt. Wir wollen die Leute wieder zurück zum Rollhockey bringen. Und die, die kommen, werden ein attraktives Match zwischen zwei guten Mannschaften sehen.“

RHC Vordemwald – RSV Weil 2:5 (0:4). – Tore: 0:1 (2.) Furtwängler, 0:2 (4.) Werner, 0:3 (17.) Werner, 0:4 (24.) Furtwängler, 1:4 (27.) Wuffli, 1:5 (33.) Furtwängler, 2:5 (40.) Gorgojo. SR: Stampfli/Brentini. Z.: 170. Blaue Karte: Moor (49./RHC Vordemwald).

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