Sportmix Die großen Kulleraugen motivieren die Kleinsten

Strahlende Gesichter gibt es zuhauf bei den jungen Turnerinnen beim Maskottchen-Wettkampf. Foto: Gerd Lustig Foto: Die Oberbadische

Von Gerd Lustig

Lörrach. Strahlende Siegerinnen gibt es am Ende natürlich auch. Urkunden und gute Platzierungen sind auch für die jüngsten Jahrgänge im Turnen (AK 7 bis 11) etwas wert. Doch viel wichtiger ist oftmals das, was diesem besonderen Leistungsvergleich seinen Namen gibt: das Maskottchen.

Und so waren auch beim diesjährigen Maskottchen-Wettbewerb die Stofftiere die heimlichen Stars der Veranstaltung, die der Markgräfler Hochrhein-Turngau (MHTG) jetzt mit Hilfe des TV Lörrach als Ausrichter in der Neumattsporthalle in Lörrach-Stetten erfolgreich über die Bühne brachte.

Bei der Siegerehrung zum Schluss waren daher auch die Augen der Kids beinahe größer als die Kulleraugen der Teddys, Mäuse, Häschen, Giraffen, Hündchen, und was sich sonst noch alles im lauschigen Fellkleid verbarg.

Aber auch die Verantwortlichen hatten allen Grund zur Freude. „Knapp 100 Teilnehmer, so viele hatten wir schon lange nicht mehr, im Vorjahr waren es gerade einmal 60“, freute sich Silvia Sauer, Fachbereichsleiterin Gerätturnen weiblich beim MHTG, über die gute Resonanz aus insgesamt acht Vereinen – von Küssaberg bis Istein.

Gemeinsam mit Tanja Zähringer vom TV Lörrach, die für den Maskottchen-Wettbewerb beim MHTG zuständig ist, freute sie sich zudem, dass alle Vereine auch ihr Kontingent an Kampfrichtern und Betreuern mitgeschickt hatten. Und so wurde es eine flotte und schöne Veranstaltung. Ungeachtet dessen kündigte Sauer (TV Steinen) für das Jahr 2021 Veränderungen und Neuerungen für den Maskottchen-Wettbewerb an.

Im Somer wollen alle Verantwortlichen zusammenkommen, um zu beraten, wie der Wettbewerb noch attraktiver werden kann.

Jetzt aber war der Leistungstest an insgesamt elf Stationen in seiner bisherigen und bewährten Form angesagt. Kraft, die Beweglichkeit und die Schnelligkeit standen dabei wie immer im Vordergrund und wurden geprüft. Das war unter anderem das Hochklettern am Seil, und das vier Meter gegrätscht, ein 20 Meter Sprint auf Zeit oder auch im Spagat sitzen. Maximal gab es zwölf Punkte zu ergattern, die jungen Athletinnen schafften das an zahlreichen Stationen.

In der AK8 holte Sophia Opitz (SV Istein) die meisten Punkte, in der AK9 Lilly Bielang (FG Küssaberg), in der AK10 Amelie Graf (SV Istein) und in der AK11 Jule Bielang (FG Küssaberg). In der AK 7 durften auch jüngere Turnerinnen starten. Hier galt es, Smilies anstelle der Punkte zu sammeln. In dieser Altersklasse erhielt Elina Seebacher (TV Lörrach) die meisten Smilies.

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