Sportmix Die Oberliga wird angepeilt

Die Verbandsliga-Mannschaft des VC Weil: (hinten von links) Trainer Sergej Hermann, Jonathan Pfeuffer-Rooschüz, Markus Vogler, Maskottchen „Rosie“, Marc Wisser, Heiko Weber, Stephan Weber spwie (vorne von links) Jan Maier, Jacob Cofman, Daniel Rebelo,Sebastian Schindler und Rainer Schack. Auf dem Foto fehlen: Andreas Ekimov und Max Wyrwoll.Foto: zVg/Benedikt Helmhagen Foto: Die Oberbadische

Sehr optimistisch starten die Verbandsliga-Akteure des VC Weil in die neue Hallenrunde. Diesmal will das Team von Spielertrainer Sergej Hermann sogar an die Tür zu Oberliga anklopfen. Es ist die Breite im Kader, die für Zuversicht im Weiler Lager sorgt. Wichtig: Der Start in die Runde sollte diesmal nicht wieder verpennt werden.

Von Mirko Bähr

Weil am Rhein. Drei neue Spieler verstärken den Dritter der vergangenen Runde, die aufgrund von Corona abgebrochen werden musste. Daniel Rebelo, der zuletzt im Beachvolleyball zu Hause war, kehrt nach vielen Jahren wieder unter das Hallendach zurück.

Dazu gesellen sich zwei Jungs, die bereits höherklassig aktiv waren. Mit Jonathan Pfeuffer-Rooschütz kommt ein „Diagonaler“ von Traktor Basel II, das in der 1. Liga auf Punktejagd geht. Jacob Cofman zieht es vom Oberligisten Kleinsteinbach zum VCW und wird dort als Zuspieler fungieren. Er ist eine enorme Verstärkung.

Verzichten muss Herman auf drei alte Haudegen. Julian Kümmerle und Armin Heinzelmann werden künftig in der zweiten Mannschaft blocken und schmettern, auch Routinier Martin Schaffner tritt kürzer.

Aus Heiko Meißner wurde Heiko Weber

Weiter mitmischen wird auch Teamsprecher Heiko Weber. Heiko, wer? Des Rätsels Lösung: Nach seiner Heirat vor wenigen Tagen hat Heiko Meißner den Namen seiner Ehefrau angenommen. Gecoacht wird die Truppe weiter von „Sersch“ Hermann, der allerdings das Amt gerne abgeben würde, um sich voll und ganz auf seine Tätigkeit als Spieler zu konzentrieren. „Er hilft uns so lange als Spielertrainer aus, bis wir jemanden gefunden haben. Derzeit sind wir intensiv auf der Suche“, erklärt Weber.

Die Vorbereitung auf die anstehende Saison, die gleich mit dem Derby beim TV Bad Säckingen am kommenden Samstag startet, sei zwar kurz, aber durchaus intensiv gewesen. „Wir haben sehr gut trainiert, gerade beim Trainingswochenende in der Humboldthalle. Da konnten wir zusammenfinden“, freut sich Weber. Auch der einzige Test gegen die höherklassige Mannschaft von Traktor Basel II verlief trotz der Niederlage viel versprechend. „Die Jungs des Gegners waren alle einen Kopf kleiner, sind aber höher gesprungen als wir“, schmunzelt Weber.

Er ist guten Mutes. Denn: „Wir haben uns gut verstärkt und verfügen über einen breiten Kader. Da muss sich nun jeder beweisen.Wir können jedenfalls sehr solide in die neue Saison starten“, sagt der Teamsprecher.

VCW nimmt den Aufstieg ins Visier

Und so sei auch klar, wohin die Reise führen soll. „Wir wollen ganz weit vorne dabei sein und den Aufstieg in die Oberliga ins Visier nehmen“, gibt Weber die Marschroute vor. Nach dem ersten Spieltag ohne Weiler Beteiligung kristallisiert sich in der Zehner-Liga heraus, dass auch Absteiger TG Tuttlingen ein gewichtiges Wörtchen im Titelrennen mitreden wird. Und auch der VC Offenburg werde alles daran setzen, sein Team zu ärgern, vermutet Weber. Falls der VCW tatsächlich um den Titel mitkämpfen wolle, müsse man diesmal unbedingt von Beginn an parat sein, macht der 35-Jährige klar. „Letztes Jahr war der Start schwach, dann haben wir uns stabilisiert“, erinnert er sich. Wichtig ist auch, dass man nicht nur gegen die starken Teams der Liga seine Leistung abruft. „Auch gegen die vermeintlich schwächeren gilt es, voll da zu sein. Da haben wir zu viele Zähler verloren“, so Weber.

Das erste Match bestreiten die Weiler auswärts in Bad Säckingen. Das Derby bei den Wölfen steigt am Samstag ab 14 Uhr in der Badmatten-Sporthalle. „Vergangene Runde haben sie uns geschlagen, diesmal haben wir also etwas gutzumachen“, macht Weber klar.

Der erste Heimspieltag in der Weiler Humboldthalle geht am 24. Oktober über die Bühne. Dann geht es gegen zwei Hochkaräter. Ab 15 Uhr geben erst Tuttlingen und dann Offenburg I ihre Visitenkarte ab.

Weitere Informationen: In der Humboldthalle sind 20 Zuschauer erlaubt. Es muss ein Mund-, Nasenschutz getragen und sich in eine Anwesenheitsliste eingetragen werden.

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