Sportmix Diszipliniert, effizient und intensiv

Wenn es gefährlich wird, hat Josef Balej (rechts) seinen Schläger im Spiel. Foto: Achim Keller

Freiburg - Der EHC Freiburg hat das fünfte Playdown-Spiel gegen den Deggendorfer SC am Freitagabend mit 5:1 gewonnen und sich somit den ersten Matchball für das gestern Abend stattgefundene und erst nach Redaktionsschluss beendete Spiel in Deggendorf gesichert.

Das Heimspiel in der Franz-Siegel-Halle ging verdient an den EHC: Die Wölfe trafen früh zum 1:0, führten zwischenzeitlich gar mit 3:0 (26.) und beantworteten innerhalb dreier rasanter Minuten den Anschlusstreffer der Deggendorfer (27.) ihrerseits mit einem Treffer (29.). Der EHC arbeitete intensiver und spielte effizienter, während Deggendorf erst in den letzten zwölf Minuten des Spiels durch seine Top-Reihe kontinuierlich zu guten Torchancen kam.

Josef Balej, immer wieder Josef Balej: Er ist der wichtigste Akteur im Freiburger Trikot bei diesen entscheidenden Partien um den Klassenerhalt. Bei den ersten drei Treffern des EHC hatte er seinen Schläger im Spiel. Bei der Führung hämmerte er die Scheibe aus spitzem Winkel vor das Gästegehäuse, ehe Marc Wittfoth nur abstauben brauchte. Beim 2:0 traf er mit einem Schlagschuss gleich selbst (18.) und beim (3:0 nach 26 Minuten ermöglichte er Marc Wittfoths Vorlage auf Brad McGowan, indem er sich durch Deggendorfs Verteidigung kämpfte.

Zwar kamen die Niederbayern in der 27. Minute zum 1:3, doch Freiburg benötigte nur etwas mehr als eine Minute, um in Person von Christian Neuert wieder den alten Abstand herzustellen. Dass es bis zum Ende des zweiten Drittels beim 4:1 blieb, hatten die Hausherren auch Keeper Jimmy Hertel zu verdanken, der einige Male glänzend parierte.

Im Schlussabschnitt musste Deggendorf nun alles nach vorne werfen. Doch die Wölfe standen in der Defensive sehr kompakt. die kompakte Abwehrarbeit. Und nach einem Scheibengewinn von Tobias Kunz nahe der blauen Linie des eigenen Drittels, wurde der fällige Konter in ein 5:1 verwandelt (45.). Tobias Kunz durfte jubeln. Zwar kam der Gast danach erneut zu guten Gelegenheiten, doch ein Treffer gelang ihnen nicht mehr.

„Viele Gespräche zum Thema Disziplin“ habe man im Vorfeld dieses Spiels geführt, ließ Trainer Jan Melichar nach dem Spiel wissen. Das hat gefruchtet. Noch ist die Serie aber nicht entschieden. nicht. „Wir wissen, dass es nicht vorbei ist“, meinte der Wölfe-Coach.

Tore: 1:0 (2.) Wittfoth (McGowan, Balej), 2:0 (19.) Balej (Rießle, Wittfoth), 3:0 (26.) McGowan (Wittfoth, Balej), 3:1 (27.) Schembri (Reinig, Gläßl), 4:1 (29.) Neuert (Kunz, Linsenmaier), 5:1 (45.) Kunz. SR: Brill. Z.: 2569. Strafzeiten: Freiburg 4, Deggendorf 8.

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