Sportmix EHC Freiburg trifft auf alte Freunde

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Patrik Cerveny soll in Ravensburg wieder spielen. Foto: Grant Hubbs

Freiburg (ado/mhu). Der EHC Freiburg gastiert am Freitagabend ab 20 Uhr in der CHG Arena Ravensburg gegen die dort beheimateten Towerstars. Am Dienstag hatten sowohl die Freiburger als auch die Ravensburger aufgrund von Coronafällen bei den gegnerischen Teams spielfrei, so dass sich beide Mannschaften intensiver auf das anstehende Match vorbereiten konnten.

Wenn Sportmannschaften aus Schwaben und Baden aufeinandertreffen, dann haben diese Duelle schon seit jeher einen besonderen Reiz. Das gilt auch für die Begegnung zwischen den Towerstars Ravensburg und dem EHC Freiburg. In der Sommerpause hat die Begegnung am Freitagabend noch eine zusätzliche Brisanz erhalten.

Nachdem zum Saisonbeginn die Vorzeichen neu gesetzt wurden und sich in Ravensburg mit Geschäftsführer Sport Daniel Heinrizi, Cheftrainer Peter Russell sowie Stürmer Georgiy Saakyan und Torhüter Enrico Salvarani insgesamt vier ehemalige Freiburger eingefunden haben, hat das Duell vor allem auf emotionaler Ebene neuen Anreiz geschaffen. Beim ersten Aufeinandertreffen in Freiburg gab es den ersten und bislang einzigen Heimsieg (5:1) für den EHC Freiburg unter Cheftrainer Robert Hoffmann.

Während die Hausherren auf eine Revanche sinnen, wollen die Gäste aus dem Breisgau alles daran setzen, um auch endlich auswärts wieder einmal zu punkten. Der letzte Sieg auf fremdem Eis war am 24. Oktober bei den Lausitzer Füchsen.

Die Ravensburg Towerstars belegen aktuell den dritten Tabellenplatz mit 27 Punkten aus 13 Spielen, während der EHC Freiburg weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz mit zehn Punkten verweilt.

Das Spielsystem von Peter Russell scheint auch in Ravensburg zu funktionieren: Mit 31,8 Prozent Erfolgsquote (vgl. EHC: 8,5 Prozent, letzter Rang) bilden sie das mit Abstand stärkste und effektivste Überzahlspiel, wenngleich sie mit lediglich 102 Strafminuten den anderen Vereinen wenig Überzahlchancen bieten. Neben Topscorer Robbie Czarnik (14 Punkte) ist auch Ex-Wolf Georgiy Saakyan (elf Punkte) weiterhin sehr erfolgreich und erfolgshungrig. Der 21-Jährige galt schon bei seiner Verpflichtung in Freiburg vor zwei Spielzeiten als eines der größten Talente. Eine Zukunft in der PennyDEL scheint für den in Kasachstan geborenen Angreifer sehr wahrscheinlich. Personell wird bei den Towerstars weiterhin Kilian Keller (persönliche Pause) fehlen, ansonsten dürften Russell aus dem Vollen schöpfen können, um sich für die Niederlage in Freiburg zu revanchieren.

Beim EHC Freiburg gilt ein Einsatz vom zuletzt angeschlagenen Stammtorhüter Patrik Cerveny als sehr wahrscheinlich, Luca Trinkberger (Long-COVID) wird weiterhin fehlen. Hinter dem Einsatz von Patrick Kurz und Hagen Kaisler (Oberkörperverletzung) steht aktuell noch ein Fragezeichen. Da die Schwenninger Wild Wings am Freitag ebenfalls spielen, wird sich erst kurzfristig entscheiden, wo die Förderlizenzspieler Kai Zernikel, Manuel Alberg und Philip Freist auflaufen werden.

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