Sportmix Ein cooles Rennen in der Höhe

(pd/nod)
Sabine Spitz fährt aufs Podium. Foto: zVg

St. Moritz - Auf den Höhen des Engadins kam Olympiasiegerin Sabine Spitz (WIAWIS Bikes Pro Team) bei der vierten Auflage des Mountainbike-Etappenrennens „VauDe Engadin Bike Giro“ immer besser in Fahrt und belegte nach drei Wettkampftagen den dritten Rang in der Gesamtwertung.

as beste Tagesergebnis gelang ihr mit dem zweiten Platz auf der letzten, sehr schweren Etappe über 65 Kilometer, wo sie nicht weniger als 2218 Höhenmeter zu bewältigen hatte.

Nach Problemen in der Anfangsphase der Schlussetappe und Rang sechs nach 22 Kilometern fuhr die aktuelle Deutsche Meisterin kontinuierlich nach vorne. Bis Kilometer 40 hatte Sabine Spitz zwei Plätze gut gemacht.

Im Anstieg zum Lej Alv auf 2525 Meter über Meer eroberte sie dann Rang zwei, den sie bis ins Ziel verteidigte.

Extrem steile Anstiege im Engadin

An den zwei Tagen zuvor schlugen Rang fünf im Prolog und Rang drei auf der zweiten Etappe zu Buche. Insgesamt zeigte sich die Olympiasiegerin sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Das war cool“, freute sich die Olympiasiegerin. „Einmal mehr erwies sich der Engadin Bike Giro als ein sehr hartes aber auch äußerst schönes Etappenrennen, vor allem bei diesen traumhaften Bedingungen. Die Ausblicke rund um St. Moritz/Silvaplana waren einmalig. Das Profil der Etappen in Kombination mit der Höhenlage machten das Ganze aber sehr schwer, so dass ich mit Rang drei gut leben kann, zumal ich einmal mehr große Probleme mit meinen Händen hatte. Teilweise konnte ich kaum noch bremsen und schalten. Das war im Prolog und auf der letzten Etappe ein Handicap. Deshalb hatte ich den Anschluss an die führende Gruppe verloren. Danach war ich auf mich alleine gestellt und bin meinen Rhythmus gefahren“, so Spitz weiter.

Dieser harmonische Tritt brachte die Hochrhein-Athletin in der Schlussetappe auf Rang zwei nach vorne. „Gerade in den Anstiegen gelang es mir, ein gutes Tempo zu fahren. Das zeigt mir, dass ich auf einem guten Weg bin“, war Sabine Spitz mit ihrem Auftritt sehr zufrieden.“

Der „VauDe Engadin Bike Giro“ fand bei idealen äußeren Bedingungen statt. Mit Temperaturen um die 25 Grad Celsius war es deutlich angenehmer als im Flachland. Ordentlich ins Schwitzen kamen die rund 300 Starter aber trotzdem. Die Strecken der drei Tage erwiesen sich als sehr anspruchsvoll. Vor allem am zweiten und dritten Tag gab es für die Teilnehmer extrem steile Anstiege zu bewältigen, die die Athleten an ihre Grenzen brachten, zu bewältigen. Das bekam auch Tour de France-Etappensieger Heinrich Haussler (Bahrain-Merida) bei seinem Abstecher auf das Mountainbike zu spüren. Nach dem zweiten Tag sagte er: „Das ist das Härteste, was ich bisher gemacht habe.“

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