Sportmix Ein Gegner, der einen echten Plan hat

Felix Furtwängler (Mitte) & Co. bekommen es mit einem starken Kontrahenten zu tun. Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Den zweiten dicken Brocken vor der Brust haben die Rollhockeyaner des RSV Weil im zweiten Spiel des neuen Jahres. Nach Vordemwald ist vor Thun. Der souveräne Spitzenreiter erwartet die Weiler in eigener Halle.

Von Mirko Bähr

Weil am Rhein. Das Hinspiel ging in der Rollsporthalle im Nonnenholz mit 6:3 an die Gäste aus dem Berner Oberland. „Das war deutlich, wir haben zurecht verloren“, sagt Felix Furtwängler. Der RSV-Kapitän weiß, dass die Trauben am Samstag, 17 Uhr, sehr, sehr hoch hängen.

„Da kommt was auf uns zu“, meint er und verweist auf eine junge, talentierte Mannschaft des Gastgebers. „Die steigen auf, da gibt es keinen Grund, dies infrage zu stellen.“ Keine andere Mannschaft in der Nationalliga B verfüge über solch eine Qualität. Gian Rettenmund beispielsweise, der in elf Partien 30 Mal einnetzte, verfügt über Nationalmannschafts-Erfahrung.

Die Thuner seien technisch gut ausgebildet und würden viel laufen. „Und wenn man ihnen zuschaut, sieht man, dass der Kern dieser Truppe einen echten Plan hat, was auf dem Feld zu tun ist. Das macht wirklich Spaß“, ist Furtwängler angetan. Selbst habe man es noch nicht wirklich geschafft, die eigenen Spielvorstellungen einer gegnerischen Mannschaft aufzuzwingen. „Wir versuchen es ein-, zweimal, merken dann, dass nichts passiert und hören sofort auf damit.“ Dann verlasse man sich wieder auf die individuelle Qualität oder eine gute Reaktion auf einen Fehler des Gegners. „Aber genau das wird gegen Thun schwer. Der Gegner ist sehr ballsicher“.

Und weil der Spitzenreiter noch dazu sehr abschlussstark ist, wird diese Auswärtsaufgabe ein „ordentlicher Kraftakt“. Während Thun also eher über die Technik und die Schnelligkeit agiert, muss der RSV echte Tugenden in die Waagschale werfen. „Wir müssen uns als Einheit präsentierten und über den Kampf reinfinden. Fighten kann man immer. Wir müssen zeigen, dass wir da sind, auch gefährlich sein können, und in der Tabelle nicht umsonst ebenfalls so weit oben stehen“, macht Furtwängler klar.

Frank Werner wird die Reise nach Thun nicht mitmachen. Mit Knöchelproblemen schlagen sich Jens Schumann und Tim Schaller herum.

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