Sportmix Ein spektakulärer Schlagabtausch

Der EHC Freiburg ist zurück in der Erfolgsspur. Er hat am Freitagabend in der heimischen Echte-Helden-Arena sein Match gegen die Lausitzer Füchse mit 5:4 gewonnen.

Freiburg (pd/nod). Es war an manchen Stellen ein etwas kurioses Spiel, mit dem sich die Wölfe nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge auf der Siegerstraße zurückmeldeten: Freiburg startete als die bessere Mannschaft ins Spiel, musste aber einen 0:2-Rückstand hinnehmen – wobei der erste Gegentreffer obendrein noch ausgerechnet bei eigener Überzahl fiel.

Doch schon zum Ende des ersten Drittel hatte der EHC das Spielgeschehen gedreht und lag nun mit 3:2 in Führung. Die Gäste, die die wenigsten Tore und schwächste Powerplayquote der DEL 2 vorzuweisen haben, verübten aber bis zum Ende der Begegnung Druck in Richtung Wölfe-Tor, weshalb sich der EHC seinen 5:4-Sieg gegen Ende hart erkämpfen musste. Somit gelang den Wölfen, die heute erneut ohne Ben Meisner und Nikolas Linsenmaier auflaufen mussten, der vierte Sieg im vierten Anlauf gegen Weißwasser.

Von einem Offensivfeuerwerk war im Auftaktdrittel nichts zu sehen, dennoch fielen fünf Tore in den ersten 20 Minuten. Freiburg wurde in der 3. Minute in eigener Überzahl kalt erwischt. Sechs Minuten später führte Weißwasser sogar mit 2:0. Thomas Reichel war mit einen Schlenzer aus der Halbdistanz erfolgreich.

Doch in der zweiten Hälfte des Eröffnungsdrittels blieben die Wölfe eine passende Antwort nicht schuldig, gingen durch drei Treffer innert acht Minuten mit einer 3:2-Führung in die erste Drittelpause. Zwei dieser Tore ereigneten sich durch geschickte „Moves“ am gegnerischen Torraum. So durch Nick Pageau (1:2, 12.) und Scott Allen (2:2, 17.). Sie netzten geschickt ein. 39 Sekunden vor Ende dieses Drittels brachte dann Christian Billich den EHC durch einen Abpraller erstmals in Führung.

In der 25. Minute mussten die Wölfe den Ausgleich der Füchse zum 3:3 hinnehmen. Tor kombinierte.

Nachdem etwas mehr als die Hälfte des Spiels gespielt war, kratzten die Gäste zwischen der 32. und 34. Minute an der erneuten Führung, als sie ein gefährliches Powerplay aufs Eis zauberten, dem das Wolfsrudel jedoch standhielt.

Diese zwei Minuten mögen in gewisser Weise die entscheidende Phase des Spiels dargestellt haben, denn an deren Ende gelang dem EHC ein Kontertor durch Chad Bassen, der gerade von der Strafbank aufs Eis zurückgekehrt war. Und der EHC führte 4:3 (34.).

Das Spiel bot in dieser Phase Chancen für beide Teams. Auf der einen Seite des Eises ist aus Freiburger Sicht dabei einmal das „Backchecking“ von Simon Danner hervorzuheben, der eine Großchance der Gäste vereitelte und dabei das Freiburger Tor aus seiner Verankerung beförderte. Doch nicht genug der Freude im Freiburger Lager. Knapp 38 Minuten waren gespielt, als in einer Unterbrechung der Videobeweis konsultiert wurde. Der legte offen, dass Scott Allen in der 35. Minute ein reguläre Tor erzielt hatte.

Diese Zwei-Tore-Führung sollte bis zur 8. Minute des Schlussdrittels Bestand haben, doch dann schlug Weißwasser erneut als Resultat eines druckvollen Powerplays zu. Rayn Schwartz traf zum 5:4. Anschließend überstanden die Freiburger die Schlussoffensive der Lausitzer Füchse schadlos. Einmal verhinderte der Pfosten des Freiburger Kastens den Füchse-Ausgleich.

Tore: 0:1 (3.) Roßmy (Döring), 0:2 (9.) Reichel (Andres, Walters), 1:2 (12.) Pageau (Spiro, Wittfoth), 2:2 (17.) Allen (Billich, Hult), 3:2 (20.) Billich (Hult, Allen), 3:3 (25.) Martin (Clark, Ross), 4:3 (34.) Bassen (Danner, Ustorf), 5:3 (35.) 35.) Allen (Billich, Hult), 5:4 (48.) Schwartz (Schwartz, Potzivil). Strafminuten: Freiburg 16, Weißwasser 10).

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