Sportmix Ein Wiedersehen mit Hult

Für Alexander Brückmann und den EHC Freiburg müssen morgen drei Punkte her. Foto: Grant Hubbs

Der EHC Freiburg empfängt morgen um 19.30 Uhr den Tabellenachten aus Landshut. Dass sich eine Einschätzung am fünften Spieltag als schwierig erweist, zeigt das vergangene Wochenende: Am Freitagabend gewann der EV Landshut mit 10:1 bei Aufsteiger Selber Wölfe, am Sonntag gab’s die herbe 0:5-Klatsche beim noch ungeschlagenen Ligaprimus Frankfurt.

Von Adrian Oser

Freiburg. Der EV Landshut setzt im Tor auf die beiden erfahrenen Dimitri Pätzold und Olaf Schmidt. Der mittlerweile 38-Jährige Pätzold spielte jahrelang in der DEL sowie der deutschen Nationalmannschaft und hütete sogar dreimal für die San Jose Sharks in der nordamerikanischen National Hockey League (NHL) den Kasten. Noch etwa acht Wochen fehlen wird der 16-jährige Nico Pertuch, der sich in einem U17-Spiel vor zwei Wochen eine Knieverletzung zugezogen hat.

In der Defensive wurde Benedikt Brückner von den Schwenninger Wildwings aus der DEL verpflichtet. Der 31-Jährige trug in 29 Spielen das Trikot der Deutschen Nationalmannschaft und galt die letzten sechs Spielzeiten als fester Bestandteil der Schwenninger. Ebenfalls neu bei den Niederbayern ist Andreas „Blacky“ Schwarz, der im Sommer aus Bad Tölz wechselte und bis auf Weiteres aufgrund einer komplexen Schulterverletzung ausfällt. Punktbester Verteidiger ist mit vier Scorerpunkten (1 Tor, 3 Assists) der erst 18-jährige Adrian Klein, der per Förderlizenz bereits zehn Spiele für die Augsburger Panther in der DEL bestritten hat.

Im Angriff kommt es zum Wiedersehen mit dem letztjährigen Freiburger Leistungsträger Andreé Hult. Der Schwede kam in der abgelaufenen Saison auf 75 Scorerpunkte in 59 Spielen und gilt vor allem durch seine Schnelligkeit als torgefährlicher Spieler. Aktuell stiehlt ihm jedoch der kanadische Flügelstürmer Brandon Alderson (2 Tore, 3 Assists) die Show.

Mit lediglich vier Punkten aus den ersten vier Saisonspielen ist die Ausbeute des EHC Freiburg nicht gerade üppig. Deshalb sollten morgen gegen Landshut schon drei weitere Zähler her.

Am Sonntag tritt der EHC Freiburg auswärts bei den Dresdner Eislöwen an. Nachdem die Sachsen die vergangene Spielzeit als Vorletzter abgeschlossen hatten, wurde der Kader komplett ausgetauscht. Insgesamt vermeldeten sie im Sommer 19 Neuzugänge, darunter die DEL-erfahrenen Janick Schwendener (Goalie) und Rückkehrer Timo Walther (Stürmer).

Die Dresdner Eislöwen belegen nach vier Spieltagen den fünften Tabellenplatz und fuhren am vergangenen Freitag einen souveränen 7:2-Heimsieg gegen die Bayreuth Tigers ein. Gefährlichster und zugleich punktbester Spieler ist Jordan Knackstedt, der seit drei Jahren jährlich als bester Scorer der Eislöwen ausgezeichnet wird.

In bisher 25 Aufeinandertreffen seit 2015 ging der EHC Freiburg 13-mal als Sieger vom Eis. In der vergangenen Saison gingen alle drei Hauptrundenspiele (vorzeitiges Hauptrundenende nach 49 Spieltagen) auf das Freiburger Konto, unter anderem der legendäre 9:6-Heimsieg nach 0:5-Rückstand.

Spielbeginn in der EnergieVerbund Arena in Dresden ist am Sonntag, 17. Oktober, um 17 Uhr. Die Partie wird im Internet live übertragen von Sprade.TV.

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