Sportmix Endlich mal das Tor treffen

Können die Weiler Cracks um Max Bross (links) und Felix Furtwängler den Spitzenreiter ärgern. Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Weil am Rhein - Das Beste kommt zum Schluss: Das letzte Heimspiel der Hauptrunde in der Nationalliga B bestreitet der RSV Weil morgen, Sonntag, 15.30 Uhr, gegen Spitzenreiter RHC Wolfurt. Es ist das Spitzenspiel des 14. Spieltages.

„Wir möchten zuhause natürlich ungeschlagen bleiben, unseren Heimnimbus wahren. Wir haben im Nonnenholz noch keinen Punkt liegenlassen“, macht RSV-Kapitän Felix Furtwängler klar. Die Aufgabe ist knifflig. Schließlich seien die Gäste das „beste Team der Liga“, wie Furtwängler nicht erst jetzt feststellt. „Wolfurt hat einen Plan, spielt sehr effektiv, die Jungs laufen viel und schießen gut.“

Allerdings sind die Vorarlberger auch nicht unschlagbar, wie Furtwängler & Co im Hinspiel bereits hautnah miterlebten. Zwar verlor Weil mit 4:6, doch Chancen, um selbst die Partie für sich zu entscheiden, hatte der RSV genug. Genauso wie übrigens auch in Münsingen. „Wir machen die Tore eben nicht. Selbst schuld, wenn wir dann verlieren“, findet Furtwängler. Die mangelhafte Torausbeute zieht sich denn auch wie ein roter Faden durch die gesamte Saison.

Gegen Wolfurt gelte es nun nicht nur, vor dem gegnerischen Tor effektiver zu werden, sondern auch in der Defensive aggressiv zu Werke zu gehen. „Wir dürfen uns nicht auf ihr Spiel einlassen“, meint Furtwängler, der die Voraussetzungen für diesen Spitzenfight nicht gerade als gelungen bezeichnet. Tim Schaller ist mehrere Monate in Australien unterwegs und Frank Werner hat sich das Handgelenk gebrochen. Zudem konnte aufgrund vieler grippekranker Akteure nur eingeschränkt trainiert werden. „Das war Käse“, so Furtwängler. Hinter dem Einsatz des kränkelnden Sebastian Winkler steht noch ein Fragezeichen.

Drei Partien stehen noch aus in der Hauptrunde. Die ersten vier Mannschaften qualifizieren sich für die Playoffs. Dem RSV kann nur noch rein theoretisch ein Playoff-Platz weggenommen werden. Zunächst stehen dann die Halbfinals und später dann das Endspiel an. Der Sieger steigt auf.

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