Weil am Rhein - „Jetzt geht’s ans Eingemachte“, sagt Helga Kopp, Trainerin des Luftpistolen-Bundesligisten ESV Weil vor dem Doppel-Wettkampf am kommenden Wochenende. Und in der Tat: Beim SV Waldkirch als nächsten Gastgeber warten mit dem KKS Hambrücken und dem SV Waldkirch zwei starke Mannschaften. Beide haben ebenso wie der ESV, der aktuell auf Platz drei liegt, jeweils 6:2-Punkte auf dem Konto. „Es wird sehr, sehr spannend“, schwant Kopp ein hartes Stück Arbeit.

Beim ESV wechselt die Aufstellung

Grundsätzlich sieht sie den beiden Duellen aber mit Optimismus entgegen. „Die Mannschaft ist gut drauf, hat sehr gut trainiert und freut sich auf die Wettkämpfe“, informiert die Trainerin. Ihre sechs besten Schützen hat sie wieder dabei, doch geht es in einer leicht veränderten Aufstellung an den Start. Die Reihenfolge lautet: Michael Schwald (Position eins), Pavel Svetlik (Position zwei), Christian Schebesta (Position drei), 4. Nathalie Schelken (Position vier), Sylvain Garconnot (Position fünf) und Luca Schröder (Position sechs).

„Wer dann tatsächlich schießen wird, entscheiden wir vor Ort und nach den Eindrücken im Training“, erklärt Kopp. Beim Schießen mit der Luftpistole komme es schließlich immer auf die Tagesform an.

Richtig einschätzen kann die ESV-Trainerin von den beiden nächsten Gegnern lediglich den Gastgeber. Die Waldkircher hätten bislang weitestgehend konstant geschossen, ohne allzu große Schwankungen. Beim KKS Hambrücken sieht das hingegen ein wenig anders aus: „Mal schießen die so was von schlecht, mal sind sie im Höhenflug“, sagt die ESV-Trainerin. Einen kleinen Leistungsknick hat sie zuletzt auch bei ihrer Mannschaft erlebt, als gleich drei Schütze n nicht an ihre gewohnten Leistungen herankamen sind und das Team dann auch logischerweise mit 2:3 gegen den SV Murrhardt-Karnsberg verlor. „Solche Tage gibt’s halt“, hat sie den kleinen Dämpfer aber schnell abgehakt und ist bereits fokussiert auf das kommende Wochenende: „Hoffen wir das Beste, ich habe ein gutes Gefühl“, so Kopp optimistisch.