Sportmix Fisch und Rival haben die Nase vorne

Müllheim (pd/mib). Weder das Coronavirus noch ein Stromausfall haben die Tenniscracks des Bezirks Oberrhein-Breisgau daran gehindert, die Hallen-Bezirksmeister der Altersklassen zu ermitteln. Zwei Titel gingen auch wieder an den Oberrhein: Markus Fisch und Karl-Heinz Rival durften jubeln.

Gespielt wurde bei diesen Titelkämpfen in den Hallen in Müllheim, Badenweiler, Nimburg und Hugstetten. In Müllheim ging dann plötzlich das Licht aus, und die Teilnehmer der Herren 60-, Herren 6-5 und Herren 70-Konkurrenzen waren zum Däumchen drehen verdammt.

Die Turnierleitung konnte nach längerem Warten alle Begegnungen dann aber nach Badenweiler verlegen. Dort war die Tennishalle nach Beendigung des letzten Matches gerade abgesperrt worden. Nach dem Hilferuf aus Müllheim wurden die Türen jedoch wieder geöffnet. Insgesamt 130 Teilnehmer maßen sich zudem bei den Herren 30 und Herren 50, während bei den Damen nur für das 50er- und 60er-Feld genügend Meldungen eingegangen waren.

Jubeln durfte einmal mehr Markus Fisch (LK 9) vom TC 1923 Grenzach. Er sicherte sich die Bezirksmeisterschaft bei den Herren 60. Im Halbfinale hatte er gegen Marcel Iten (TC Müllheim, LK 8) Durchgang eins mit 6:3 gewonnen und sich in Satz zwei eine klare 4:1-Führung herausgespielt, als sein Gegenüber aufgeben musste. Das Finale in diesem 24-köpfigen Teilnehmerfeld war umkämpft. Am Ende behielt Fisch gegen Dietrich Heidegger (TC Waldkirch, LK 8) mit 7:5 und 6:3 die Oberhand.

Mehr als zwei Stunden dauerte das Endspiel bei den Herren 65, bis sich Karl-Heinz Rival (TC Lörrach, LK 8) gegen Bernhard Dischinger (TC Waldkirch, LK 9) durchsetzen konnte. Nach gewonnenem Tiebreak in Satz eins verlor Rival den zweiten mit 3:6. So musste der Match-Tiebreak entscheiden. Hier hatte Rival den längeren Atem und mit 10:4 die Nase vorn. Wenig Mühe bekundete er im Semifinale des 22-köpfigen Teilnehmerfelds, als Bernd Vomstein (TC Schallstadt-Wolfenweiler, LK 12) nach dem 0:6 aufgab.

Acht Teilnehmerinnen machten bei den Damen 50 mit. Auch Astrid Fritz vom TC 1923 Grenzach (LK 8), die es immerhin bis ins Finale schaffte. Nach dem 6:1 und 6:0 gegen Barbara Dörr (TC Ehrenkirchen, LK 11) in der Vorschlussrunde bekam sie es mit Maria Denda (TC Schönberg, LK 7) zu tun. Und diese behielt am Ende mit 6:3 und 6:4 gegen die Grenzacherin die Oberhand.

Ebenfalls den Finaleinzug machte bei den Damen 60 (zwölf Teilnehmerinnen) Elisabeth Vollrath vom TC Lörrach (LK 14) perfekt. Im Halbfinale gab ihre Gegnerin Ulrike Schoen (PSV Freiburg, LK 13) beim Stand von 2:6 und 1:4 auf. Umkämpft war dagegen das Endspiel. Vollrath lieferte sich mit Regina Haussmann (TA SV Stuttgart-Ost, LK 8) ein Duell auf Augenhöhe mit vielen Aufs und Abs. Nach starkem ersten Satz (6:1), ging der zweite ebenso deutlich weg (2:6). Die Entscheidung fiel also im Match-Tiebreak. Hier hatte Haussmann klar mit 10:3 das bessere Ende für sich.

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