Sportmix Freiburger müssen wachsam sein

Uli Nodler
EHC-Verteidiger Marvin Neher steht heute aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung. Foto: Grant Hubbs

Die Hatz in der DEL geht für den EHC Freiburg am kommenden Wochenende weiter. Heute bestreiten die Breisgauer in der heimischen Echte Helden Arena ab 19.30 Uhr das Duell gegen die Namensvettern aus Selb. Am Sonntag ist der EHC dann ab 17 Uhr zu Gast bei den Dresdner Eislöwen.

Von Uli Nodler

Freiburg. Das Verletzungspech klebt den Freiburgern weiter an den Schlittschuhen. Torjäger Tor Immo muss wegen einer ausgekugelten Schulter weiter passen. Sein Ausfall wiegt ebenso schwer wie der von Verteidiger Marvin Neher. Seine Oberkörperverletzung, die er nach einem Bandencheck hinnehmen musste, lässt heute Abend einen Einsatz nicht zu. „Ich hoffe, dass der eine oder andere angeschlagene Spieler zur Verfügung steht“, ist Headcoach Robert Hoffmann für das heutige Heimspiel dennoch zuversichtlich.

Ein Sieg in der normalen Spielzeit ist gegen Selb das Ziel des EHC Freiburg. Doch Hoffmann hebt warnend den Zeigefinger: „Selb hat sich in den vergangenen Wochen enorm gesteigert, ist nicht mehr die Schießbude der Liga. Deshalb muss meine Mannschaft gegen Selb von der ersten Minute an wach sein. Dieses Match wird für uns kein Selbstläufer, auch wenn wir in Selb mit 5:3 gewonnen haben.“

Extrem physisch gefordert werden die Freiburger am Sonntag, wenn’s auswärts gegen die Eislöwen in Dresden geht. „Wir kennen ihr Spielsystem genau. Die werden wir immer ein aggressives Forechecking spielen. Darauf müssen wir uns einstellen“, betont EHC-Coach Robert Hoffmann.

Kanadischer Verteidiger verstärkt das Wolfsrudel

Mit dem 26-jährigen Michael Prapavessis haben die Wölfe einen weiteren Importspieler unter Vertrag genommen. Der in Kanada geborene Verteidiger verbrachte den Großteil seiner Karriere in der amerikanischen ECHL und konnte hier als Defensivspezialist 50 Scorerpunkte in 106 Spielen aufweisen. Zudem kann der 1,85 Meter große Linksschütze auf die Erfahrung aus 55 Spielen in der zweithöchsten Spielklasse seines Heimatlands (AHL) zurückgreifen.

Im Jahr 2014 wurde der Verteidiger an 105. Stelle im NHL-Draft von den Dallas Stars ausgewählt und unterschrieb 2018 einen Einstiegsvertrag bei den Columbus Blue Jackets in der besten Eishockeyliga der Welt. In der laufenden Saison folgte für Prapavessis erstmals der Schritt nach Europa zum slowakischen Erstligisten HK Nitra, für den er verletzungsbedingt kein Spiel bestritt.

Nun wird der Importspieler dabei helfen, die zuletzt angespannte Personalsituation bei den Freiburgern zu entlasten.

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