Sportmix Freiburger Siegesserie gerissen

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Luis Benzing musste gegen Kaufbeuren zweimal hinter sich greifen. Foto: Grant Hubbs

Freiburg (ado). Nach zuletzt vier Siegen in Folge musste sich der EHC Freiburg am Freitagabend dem ESV Kaufbeuren mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) geschlagen geben. Die Mannschaft von EHC-Cheftrainer Robert Hoffmann spielte über weite Strecken auf Augenhöhe, biss sich im Mittelabschnitt an ESVK-Torhüter Stefan Vajs jedoch die Zähne aus und konnte den Rückstand im letzten Drittel nicht mehr aufholen.

Mit Philip Feist hatten der DEL-Kooperationspartner Schwenninger Wild Wings den „EHC-Dauerbrenner“ ihrer Förderlizenzspieler für das DEL2-Match abgestellt. Der 18-jährige Feist rückte dabei für Luca Trinkberger ins Aufgebot und absolvierte damit das zehnte Spiel für die Wölfe.

Die 329 Zuschauer (bedingt durch die Unsicherheit der neuen Pandemieentwicklung) bekamen in der Echte-Helden-Arena ein Spiel mit hohem Tempo und offenem Visier beider Mannschaften geliefert. Tyson McLellan gewann das Eröffnungsbully gegen Branden Gracel, und keine zehn Sekunden später kam Scott Allen zur ersten Chance des Abends. In der vierten Spielminute lag der Freiburger Führungstreffer in der Luft, Stefan Vajs konnte jedoch die insgesamt drei Nachschüsse alle entschärfen.

Auf der anderen Seite hatte aber auch Luis Benzing alle Hände voll zu tun. Besonders gefährlich wurde es dabei in der 7. und 12. Minute, als Freiburg in Unterzahl agieren musste. Auch wenn die Gastgeber dem Führungstreffer immer näher kamen, gehörte der letzte Angriff des ersten Durchgangs wieder dem EHC Freiburg. Den Sturmlauf von Topscorer Jordan George und Tyson McLellan entschärfte Vajs und hielt damit auch das Unentschieden zur Pause fest.

Im Mitteldrittel bot sich ein ähnliches Bild. Die Gastgeber kamen bereits in der 23. Spielminute zur ersten Großchance. Christoph Kiefersauer stand frei vor dem Tor, konnte seine Chance aber nicht zur Freiburger Führung nutzen. Quasi im Gegenzug tauchte plötzlich Branden Gracel ganz alleine vor Luis Benzing auf. Benzing vereitelte zwar die Torchance von Gracel, beim Nachschuss von Sami Blomqvist und der daraus resultierenden Kaufbeurener Führung war der 21-Jährige aber machtlos.

Mit einer fast dreiminütigen Überzahl starteten die Wölfe in den Schlussabschnitt und versuchten mit Gewalt und Schüssen aus allen Positionen, den Ausgleich herzustellen. Es entwickelte sich einmal mehr ein Spiel der Torhüter, die auf beiden Seiten ihre Gegenspieler zur Verzweiflung brachten. Aber auch die „Specialteams“ in Unterzahl zeigten ein kompaktes und sichereres Auftreten und blieben bei je fünf Unterzahlsituationen ohne Gegentreffer. So überstand der EHC Freiburg auch eine eigene Unterzahl schadlos, in der Blomqvist, Gracel und Krauß nur knapp an einem weiteren Treffer scheiterten. Je älter das Match wurde, desto intensiver wurde es. Dabei machten vor allem die Freiburger Druck. Doch sie nahmen sich durch ein Foul von Simon Danner in der 57. Minute selbst den Wind aus den Segeln. Der Kaufbeurer Markus Lillich sorgte nur 30 Sekunden später mit seinem Regelverstoß wieder für numerische Gleichheit auf dem Eis. Der ersehnte Ausgleichstreffer blieb jedoch aus. Stattdessen erhöhte Markus Schweiger, der den Konterangriff selbst eingeleitet hatte, zum 2:0-Endstand.

Tore: 1:0 (25.) Blomqvist (Gracel, Thiel), 2:0 (59.) Schweiger (Krauß, Lammers) – SH1.

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