Heute um 19.30 Uhr ist es soweit: Mit dem Eröffnungsbully der Heim-Partie gegen die Tölzer Löwen beginnt für den EHC Freiburg der Kampf um den Klassenerhalt - und damit die ganz, ganz heiße Phase der Saison. Es ist das 100. Pflichtspiel zwischen den beiden Teams.

Freiburg (pd/nod). Gegen keine andere Mannschaft hat der EHC Freiburg seit seiner Gründung im Jahr 1984 so häufig gespielt wie gegen Bad Tölz. Das hat vor allem damit zu tun, dass Freiburg und Bad Tölz seit Jahren und Jahrzehnten immer wieder in derselben Liga spielen.

Hinzu kommt, dass sich die Wege der beiden Mannschaften schon dreimal in den Playoffs der Oberliga gekreuzt haben: 2008 und 2014 im Halbfinale, 2013 im Viertelfinale. Die ersten beiden Male setzten sich die Tölzer durch (mit 4:0- und 4:3-Siegen), die jüngste Serie 2014 ebnete den Freiburgern mit 3:1-Siegen damals sensationell den Weg in die Aufstiegsrunde. In den vier Punktspielen der aktuellen Saison setzte sich jeweils die Heimmannschaft durch: Freiburg mit 6:3 und 6:4, Bad Tölz mit 6:2 und 5:2.

Modus und Termine: Lausitzer Füchse - Bayreuth Tigers und EHC Freiburg - Tölzer Löwen – so lauten die Playdown-Duelle in der ersten Runde. Die Serien werden nach dem Modus „Best of seven“ gespielt. Die beiden Mannschaften, die vier Siege eingefahren haben, können den Klassenerhalt feiern. Die beiden unterlegenen Teams spielen in einer weiteren „Best of seven“-Serie den Absteiger in die Oberliga aus. Damit steht fest, dass die Wölfe mindestens zwei Heimspiele bestreiten (Dienstag, 13. März, Sonntag, 18. März) und zweimal in Oberbayern antreten müssen (Freitag, 16. März, Dienstag, 20. März).

Kein Penaltyschießen: In der DEL2 werden Playoff- und Playdownspiele nicht im Penaltyschießen entschieden. Steht es nach 60 Minuten unentschieden, folgt nach einer 15-minütigen Pause eine Verlängerung, die maximal 20 Minuten dauert und durch den ersten Treffer beendet wird. Bleibt diese Overtime torlos, folgt wieder eine Pause und die nächste Verlängerung - so lange, bis das Spiel durch ein goldenes Tor entschieden ist. Die Overtime wird, anders als im Punktspielbetrieb, in normaler Mannstärke (fünf gegen fünf) ausgetragen.

Die Personalsituation: Weltweit halten sich Mannschaften in Playoff- oder eben auch Playdown-Serien stets sehr bedeckt, was Blessuren, Verletzungen und Erkrankungen betrifft: Kein Gegner muss wissen, bei welchem Akteur gerade die Wade zwickt. So handhabt das auch der EHC Freiburg. Grundsätzlich einsatzberechtigt sind die Schwenninger Doppellizenzspieler Marco Wölfl und Lennart Palausch. Stand-By-Torhüter Lukas Mensator hält sich in seiner tschechischen Heimat auf und steht für Ausnahmesituationen parat.

Tickets sichern: Der Vorverkauf für die ersten beiden Spiele läuft online auf „tickets.ehcf.de“. Am Donnerstag, Freitag und Montag hat zudem jeweils die Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße jeweils zwischen 17 und 19 Uhr für den Kartenverkauf geöffnet. Am Spieltag öffnen die Ticketschalter am Stadion drei Stunden vor dem ersten Bully.

Mitfiebern: Die Playdown-Spiele in Freiburg werden wie gewohnt auf „Sprade.TV“ übertragen. Bad Tölz bietet dagegen keinen Live­stream im Internet an. Aktuelle Infos liefert stets auch der Twitter-Kanal des EHC Freiburg.